FRIEDEBURG / BAD ZWISCHENAHN - Nachdem die Schüler der Grundschule Friedeburg und der Haupt- und Realschule 'Altes Amt Friedeburg' bei der ostfriesischen Schulschachmeisterschaft in Aurich in ihren jeweiligen Wettkampfgruppen die ersten Plätze belegt hatten, durften sie beim Weser-Ems-Finale in Bad Zwischenahn noch einmal ihr Können unter Beweis stellen.
Die große Aula des Gymnasiums Bad Zwischenahn/Edewecht bot für dieses Finale hervorragende Bedingungen, wie der betreuende Lehrer Roland Gärtner berichtet. Hier traten jeweils die beiden erstplatzierten Teams aus den regionalen Meisterschaften der Bereiche Osnabrück, Oldenburg, Emsland und Ostfriesland gegeneinander an. So waren in jeder Wettkampfgruppe acht Teams dabei, und es wurden sieben Runden gespielt.
Die Grundschule Friedeburg trat in ihrer Wettkampfgruppe mit Hauke Walter, Nico Jeske, Lukas Schmidt, Lasse Heller und Benjamin Böhling an. Leider musste Deeke Kmieciak mit einer starken Grippe zu Hause bleiben und konnte seiner Mannschaft nur aus dem Bett die Daumen drücken. Trotzdem traten die Jungs von Anfang an sehr selbstbewusst auf und landeten am Ende hinter Delmenhorst und Nordhorn, aber ziemlich klar vor Aurich auf einem sehr guten dritten Platz. Beobachter Gärtner: 'Es war bis zur letzten Runde sehr spannend, und fast hätte es noch zum zweiten Platz und damit zur Qualifikation zum Landesfinale nach Hannover gereicht.' Aber Nordhorn habe am Ende doch einen Punkt mehr gehabt als die Friedeburger. 'Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Lukas Schmidt, der alle seine sieben Partien gewann.'
Die Schule 'Altes Amt Friedeburg' durfte gleich mit zwei Teams in Bad Zwischenahn starten, da sie bei der ostfriesischen Meisterschaft die ersten beiden Plätze in der Wettkampfgruppe Haupt-, Real- und Oberschulen errangen hatte. Die erste Mannschaft mit Jelke Iken, Finn Schuirmann, Andreas Meyer und Max Saathoff verlor nur gegen die beiden starken Osnabrücker Teams und belegte wie schon im vergangenen Jahr in Osnabrück den dritten Platz.
'Für unsere zweite Mannschaft, die sich völlig überraschend für das Weser-Ems-Finale qualifiziert hatte, war es natürlich schwer, bei diesem stark besetzten Turnier Punkte zu holen', kommentiert Roland Gärtner. Aber immerhin sei es diesem Team mit Max Saathoff, Marlon Steinführer, Ubbe Rickels, Konrad Polus und Jan-Olaf van Mark gelungen, ein Unentschieden als Achtungserfolg und damit den achten Platz zu erreichen.
