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INTEGRATIONSTURNIER Beim Fußball sprechen alle dieselbe Sprache

FRIEDEBURG - Dass Sport verbindet, hat sich am Freitagabend vor Weihnachten ein ums andere Mal in der Dreifachsporthalle in Friedeburg gezeigt. Der Fußballverein TuS Strudden hatte unter dem Motto 'Sieh hin – werde aktiv!' mit vielen Helfern im Rahmen des Modellprojektes Landaufschwung ein Integrationsturnier organisiert und die Flüchtlingsfamilien der Gemeinde zum Fußballspielen eingeladen.

Gut 30 Flüchtlinge waren da. Aus dem Verein waren all diejenigen gekommen, die Zeit hatten, darunter B-, C-, D- und F-Jugendliche sowie Eltern und Mitglieder der Herrenmannschaft des TuS. Den Spielplan hatte TuS-Jugendtrainer und Mitorganisator Carsten Raddatz ganz spontan aufgestellt: 'Wir haben geguckt wer da ist und möglichst altersgerechte Mannschaften und Partien zusammengepuzzelt.' Dann mussten nur noch das Trikot übergezogen und die Fußballschuhe geschnürt werden – und schon konnte es losgehen.

Das Miteinander auf dem Spielfeld stellte kein Problem dar. Viele der Kinder kannten sich bereits aus der Schule. Sprachbarrieren gab es kaum welche und selbst wenn, waren die schnell überwunden – schließlich wird im Fußball eine Sprache gesprochen. Auch Berührungsängste hatte niemand. Jeder spielte mit jedem oder gegen jeden und alle zeigten vollen Einsatz. Oberstes Ziel war das Toreschießen, denn auch wenn es nur ein Spaßturnier war, gewinnen wollte natürlich jeder. Auch neben dem Spielfeld gab es ein Miteinander: In einer kostenlosen Cafeteria wurden umsonst internationale Köstlichkeiten angeboten – denn jeder hatte etwas mitgebracht.

Eine ähnliche Veranstaltung habe es im Herbst bereits schon einmal gegeben und auch in Zukunft sind mehrere solcher Integrationsturniere geplant, erklärte TuS-Vorsitzender Erwin Janssen, der zufrieden das Geschehen am Spielfeldrand verfolgte. Die Veranstaltung sei absichtlich in die aktuell laufende Struddener Sportwinterwoche gelegt worden und soll zu einer festen Größe werden. Weitere Turniere sind für das kommende Jahr im Frühjahr und Herbst geplant, außerdem soll im Rahmen des Ferienpasses zum Sommer ein Fußballcamp angeboten werden.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe am Mittwoch.

Anna Graalfs
Anna Graalfs Stellv. Redaktionsleitung, Jeversches Wochenblatt
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