Friedeburg - Dabei nicht fehlen durfte natürlich ein Besuch in den Friedeburger Ortsteilen Rußland und Amerika.
„Eigentlich wollten wir noch nach Sibirien“, sagt Florian, „aber das ist ein Privatweg, da kamen wir nicht hin.“ Sibirien liegt übrigens am nördlichen Stadtrand von Elmshorn in Schleswig-Holstein. Dafür hat das Paar auf seiner Reise nach Ostfriesland noch ein anderes Amerika gefunden, nämlich in der Gemeinde Garrel im Landkreis Cloppenburg. „Da kann man auch noch ein Zertifikat erhalten, dass man ohne Schiff und Flugzeug nach Amerika gekommen ist“, lacht Florian, der als Journalist arbeitet.
Im September geht es Kalifornien und Brasilien
Die Stuttgarter haben ihre Deutschland-Weltreise in vier Teilen geplant – mit dem letzten Part im September, wenn es zwei Wochen mit Zelt und Auto an die Ostsee und nach Ostdeutschland geht, nach Kalifornien und Brasilien: „Für alles am Stück hätte der Urlaub nicht gereicht.“
Begonnen hat die Tour mit Tagestrips nach Bayern, wo es unter anderem nach Texas und Mailand ging – wegen Corona waren Übernachtungen zunächst nicht möglich. Für ihren Besuch in Ostfriesland kamen sie bei bei Bekannten in Lengerich (Nordrhein-Westfalen) unter und fuhren von dort ihre Ziele an. Bevor sie Friedeburg erreichten, waren die zwei Weltreisenden schon in Ägypten, in Norwegen und am Nordpol. „Und das Nikolausdorf haben wir auch noch mitgenommen“, sagt Florian. Das liegt nur wenige Meter neben dem anderen Amerika – „und wenn man schon mal da ist...“.
Reise auf Instagram
Irgendwann, sagen beide, wäre es natürlich schön, auch einmal eine richtige Weltreise machen zu können. Aber das Schöne sei eben auch, dass man auf diese Art des Tourens auch Deutschland mit ganz anderen Augen sehe. „Diese Ortschaften, die wir besuchen, das sind ja ganz kleine Ortschaften – Straßburg im Allgäu etwa waren nur zwei Häuser“, berichtet Florian.
Die Idee für die Reise kam ihnen Ende letzten Jahres, sagt Laura: „Florian hatte ein Foto gefunden von Betlehem, einem Ortsteil von Lengenwang im Allgäu.“ Daraufhin fing die Umweltingenieurin an, nach weiteren solcher Orte zu suchen – und kam schnell auf eine recht ansehnliche Liste.
Die kann man sich auf dem sozialen Netzwerk Instagram ansehen – und dort gibt es auch mehr Bilder der verschiedenen Stationen ihrer Tour zu entdecken:
