FRIEDEBURG - Das erfolgreiche Ordnerprojekt für Flüchtlinge, das das Diakonische Werk bereits 2017 im gesamten Kirchenkreis Harlingerland anbot, geht weiter. Im 'JuSt bi‘d Bad' fanden sich nun ehrenamtliche Helfer und geflohene Menschen, die in Friedeburg eine neue Heimat gefunden haben, zusammen.
Nach einer kurzen Begrüßung und Erläuterung des Ordnerprojektes durch Hans-Jürgen Weigelt, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, und Friedeburgs Bürgermeister Helfried Goetz begann im Raum das Rascheln von Papier, und Erläuterungen in Englisch, Arabisch und Deutsch waren zu hören.
Ordner helfen ordnen
'Mit diesem Projekt wurden hier bereits 75 Flüchtlingsfamilien erreicht. Das Diakonische Werk hat das gesamte Schreibwarenmaterial mit Hilfe von Kollekten-Geldern und Zuschüssen der Landeskirche beschafft und zur Verfügung gestellt', erläuterte Katharina Herresthal, die Koordinatorin für ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit vom Diakonischen Werk Wittmund. Sie hatte das Ordnerprojekt auf einer Veranstaltung in Hannover kennengelernt und die Idee mit ins Harlingerland gebracht.
Nach dem Motto 'Ordner helfen ordnen' waren die Papiere bald gut strukturiert, und es ergab sich ein viel besserer Überblick – übrigens auch für die Sachbearbeiter in den Behörden.
