Friedeburg - In Friedeburg werden Vorbereitungen für das 27. Friedeburger Festival getroffen, das vom 20. bis 23. September dauert. Den Auftakt der Großveranstaltung bildet das in der ganzen Region bekannt gewordene Friedeburger Forum. Mit der zehnten Ausgabe feiert es diesmal ein Jubiläum und das Thema ist aktuell wie kein anderes: Facebook undamp; Co. - das Ende der Privatsphäre?. Am Donnerstag, 20. September, werden um 19.30 Uhr die 200 Sitzplätze im Saal des Deutschen Hauses gewiss wieder vollständig besetzt sein.
Gemeinsam mit Bürgermeisterin Karin Emmelmann, Kämmerer Hans-Werner Arians und Helmut Loerts-Sabin vom Anzeiger für das Harlinger Land stellten der Initiator des Forums, Ingo Breitzke, und Fachbereichsleiter Nils Janßen aus dem Rathaus als Organisationsteam Einzelheiten vor. Emmelmann nannte das Forum eine hochqualitative Informationsplattform, die ursprünglich vom Gewerbeverein initiiert worden war und seit 2007 mit Unterstützung der Gemeinde zum festen Bestandteil geworden ist. Auslöser zur Wahl des Themas dürften die Begleitumstände des Mordfalls Lena in Emden gewesen sein, der die vom sozialen Netzwerk Facebook ausgehenden Gefahren deutlich machte.
Loerts-Sabin bekannte sich zum Friedeburger Forum. Es müsse erhalten bleiben und sei in aller Munde. Alles andere wäre fatal. Der Anzeiger für das Harlinger Land, der in diesem Jahr 150 Jahre alt wurde, unterstütze es. Mit dem bekannten Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht und Buchautor Dominik Höch habe ein Experte, der die Fallstricke bei den sozialen Netzwerken beleuchten könne, zugesagt.
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