FRIEDEBURG - Auf der jüngsten Sitzung des Rates der Gemeinde Friedeburg wurde deutlich, dass eine Medaille nicht nur redensartlich zwei Seiten hat.
Kämmerer Hans-Werner Arians berichtete, dass die Kommune im Haushaltsjahr 2017 'gut Gewerbesteuer eingenommen' hat – und zwar mit insgesamt 10,9 Millionen Euro deutlich mehr als ursprünglich im Haushalt eingeplant war. Der Großteil der 2,8 Millionen Euro an Mehreinnahmen würde in entsprechende Umlagen fließen. Konkret bedeutet dies für die Gemeinde, dass Mehraufwendungen im Bereich der Gewerbesteuerumlage zu leisten sind, für die nach den Vorschriften des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes eine Rückstellung zu bilden ist – im aktuellen Fall in Höhe von 423.000 Euro. Diese wurde aufgrund ihrer Außerplanmäßigkeit vom Rat genehmigt.
