FRIEDEBURG - Seit kurzem sind die umfangreichen Erschließungsarbeiten abgeschlossen: Im zweiten Bauabschnitt des Friedeburger Neubaugebiets Wildnisviertel können Häuslebauer ab sofort mit ihren Aktivitäten beginnen. Das teilt Svenja Sander vom Erschließungsträger, der Grundstücks- und Projektmanagement-Gesellschaft LeerWittmund (GPL) in Wittmund, auf Nachfrage mit.
Zwischen dem ersten Bauabschnitt, in dem seit 2005 gebaut wird, und der Straße Am Tief in südwestlicher Richtung werden jetzt 63 Grundstücke angeboten – erstmals zu einem Festpreis und nicht nach Quadratmetern berechnet. 'Die Flächen sind zwischen 580 und 1095 Quadratmeter groß und kosten je nach Lage und Ausrichtung zwischen 40 000 und 76 000 Euro', erläutert Sander (Telefon 04462 / 987-481). GPL, eine Tochter der Sparkasse LeerWittmund, habe die ersten Grundstücksverkäufe bereits getätigt, die Nachfrage halte an. Die GPL-Mitarbeiterin rät, schnell zu agieren, da das Land nach der Bundestagswahl offensichtlich plane, die Grunderwerbssteuer zu erhöhen.
Im Zuge der Erschließung ist eine neue Straße, die Verlängerung der Bürgermeister-Eggers-Straße, quer durch das Neubaugebiet angelegt und bereits mit einer Schwarzdecke versehen worden. Die abführenden Straßen tragen die Namen Rosengarten, Staudengarten, Obstgarten und Remmers Garten. Im südwestlichen Bereich wurde eine 150 Meter lange Zufahrtstraße angelegt, an der keine Häuser gebaut werden. An der Nahtstelle zum ersten Bauabschnitt lässt das Unternehmen einen Kinderspielplatz anlegen.
Im Bereich des ersten Abschnitts der Siedlung Wildnisviertel sind von den 55 Grundstücken noch 18 nicht bebaut, zehn davon sind allerdings reserviert. Die restlichen freien Areale werden hier künftig ebenfalls zum Festpreis angeboten
