FRIEDEBURG - Obwohl noch nicht alle Grundstücke veräußert sind, sollte das Versprechen, beim Baugebiet Wildnisviertel in Friedeburg speziell bauwillige Familien zu fördern, auch mit einem Programm für die Kinder umgesetzt werden. Die Kinder waren deshalb die Hauptakteure, als der neue Spielplatz vorzeitig seiner Bestimmung übergeben wurde. Den Spielplatz zusammen mit Bürgermeister Helfried Goetz seiner Bestimmung zu übergeben, war deshalb für Rolf Brauner als Geschäftsführer der Grundstücks- und Projektmanagement Gesellschaft, kurz GPL LeerWittmund, eine Herzensangelegenheit. Dass dies von allen Beteiligten ernst genommen wurde, bewiesen Heinz Feldmann als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse sowie Wolfgang Hoffmann als Ortsvorsteher von Friedeburg, die als Zaungäste teilnahmen.
Bürgermeister Helfried Goetz war es denn auch, der sich auf seine Frage an die Kinder, ob er eine lange oder kurze Rede halten sollte, an die Vorgabe kurze Rede, hielt. Trotzdem ließ er nicht unerwähnt, das für die Kleinen in den Familienbaugebiet ein schöner Spielplatz entstanden ist. Mit der Familienfreundlichkeit, ohnehin ein Grundsatz bei den Planungen neuer Friedeburger Baugebiete, sei mit diesem Spielplatz ein weiterer Schritt nach vorn gelungen.
Die Kinder drängten nach vorne als Goetz zusammen mit Brauner das Band vorm Eingang des Spielplatzes durchschnitten und übernahmen die Herrschaft über ihren neuen Spielplatz. Die Spielgeräte wurden von den mehr als 20 Kindern sofort übernommen.
Zahlreiche Eltern, Omas und Opas oder einfach nur erwachsene Freunde nutzten die Chance, glückliche Kinderaugen bei herrlichstem Sonnenwetter zu sehen. Nicht nur dem Bürgermeister gefiel das Spielgerät, das einer Burg ähnelte, auf Anhieb. 'So eine Burg gehört zu Friedeburg, hier können kleine aber auch größere Kinder Spaß am Spiel haben', so Goetz.
Damit nicht nur den Kindern, sondern auch den anwesenden Erwachsenen während der Einweihung die Zeit nicht zu lang wurde, wurde zusätzlich ein Rahmenprogramm geboten. Organisiert von einem Team um Svenja Sander, der zuständigen Bearbeiterin für das Wildnisviertel, standen Hüpfburg und Glücksrad bereit. Für kleines Geld, das als Spende an die Friedeburger Kindergärten geht, wurden zusätzlich Getränke und ein Imbiss gereicht.
