Bruthörn Bentstreek
Die ersten Häuser in der Siedlungserweiterung Bruthörn waren bereits in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends entstanden, wie Olaf Harms aus dem Bauamt des Rathauses mitteilt. „Die Ersterschließung fand in den Jahren 1999/2000 statt.“ 2005 sei dann die Baustraße mit einer Bitumendecke entstanden, die jetzt als Grundlage für den Endausbau diente. Die Fahrbahn entlang der 18 Baugrundstücke werde mit Betonsteinen in den in Farben grau und rot gestaltet, der Gehweg aus dem älteren Siedlungsteil weitergeführt und final zwei zusätzlichen Straßenlaternen aufgestellt. Die Gesamtkosten sollen 180 000 Euro betragen.
Laut des beschlossenen Straßenbauprogramms 2021 wurde ebenso der zweite Abschnitt des Schulwegs in Bentstreek auf einer Länge von 550 Metern ausgebaut – in Asphaltbauweise. „Nach dem Abschluss dieser Maßnahme ist der Schulweg jetzt komplett saniert“, unterstreicht Fachbereichsleiter Roland Abels. Im Vorjahr habe man bereits 800 Meter mit Bitumen versehen.
Polweg fertiggestellt
Außerdem hat der Polweg in Marx auf einer Teilstrecke von 600 Metern in diesem Jahr eine neue Asphaltdecke erhalten, weil der bauliche Zustand zu schlecht war. Abels rechnet damit, dass Kosten für beide Maßnahmen bei den geschätzten 410 000 Euro bleiben.
Ebenfalls erledigt ist im Zuge der Straßenunterhaltung die Befestigung des 1300 Meter langen Wirtschaftswegs Güstfenner Straße in Abickhafe mit Schotter. „Die bisherige Asphaltstraße wies starke Schäden auf, die eine Sanierung erforderlich machten“, begründet der Fachbereichsleiter die 135 000-Euro-Investition. Durch die Neufassung der Innenbereichssatzung von Reepsholt sind an der Straße Siemoor private Baugrundstücke entstanden. Zur Erschließung wurde mit einem Kostenaufwand von 40 000 Euro ein Schmutzwasserkanal verlegt.
Sandweg befestigt
Der Sandweg in Friedeburg wurde bereits im vergangenen Jahr auf einem Abschnitt von 350 Metern befestigt – ebenfalls mit einer Bitumenfahrbahn. „Bestandteil der Maßnahmen war zudem die Erneuerung des abgängigen Durchlasses im Zuge des Gewässers Friedeburger Tief“, erklärt Olaf Harms. Ersetzt worden sei der Durchlass durch ein Wellstahlbauwerk von 16 Metern Länge und einer Spannweite von 4,77 Metern. Die Gesamtkosten für diese beiden Straßenbaumaßnahmen beziffert die Gemeindeverwaltung auf mehr als 467 000 Euro.
Zu den größeren Maßnahmen zur Verkehrssicherung gehörte in 2020 ebenso der Austausch der abgängigen Pflasterung auf dem ein Kilometer langen Leegenweg in Dose durch eine Schotterstraße. Weitere Schottermaßnahmen wurden in Dose am Anglerweg sowie in Etzel bei der Straße Am Hohejohlster Busch durchgeführt. Gesamtkosten: Fast 79800 Euro.
Sonnenblumenweg
Noch nicht in Angriff genommen worden ist die Ersterschließung des Baugebietes „Nördlich Frieslandstraße“ am Sonnenblumenweg in Reepsholt. „Gemeinsam mit einem Ingenieurbüro bereiten wir derzeit die Auftragsvergabe vor“, teilt Roland Abels mit. In diesem Wohngebiet seien elf Baugrundstücke in der Nähe zur Ortsmitte von Reepsholt vorgesehen.
