MARX - Die Jugendfeuerwehr Marx trat mit Unterstützung aktiver Feuerwehrleute am Sonnabend als Gastgeber des ersten Gemeindejugendfeuerwehrtages in Friedeburg auf. Mit über 60 Teilnehmern aller Jugendfeuerwehren aus der Gemeinde war der Nachmittag als Erfolg zu verbuchen. Trotz Regens war es die Hüpfburg, die vom Feuerwehrnachwuchs belagert wurde. Die Gäste hingegen hinterfragten alles, was mit der Feuerwehr zusammenhängt. Dass dabei die Jugendlichen für Oma und Opa gerne als Führer auftraten, demonstrierte das Engagement des Feuerwehrnachwuchses. Die Jugendfeuerwehren waren aber auch bereit, Leistungen zu zeigen und nachzuweisen. Das belegten sie bei der Abnahme der Jugendflamme Stufe eins und zwei.
Bei diesen ersten Leistungsnachweisen mit Prüfungen wird Feuerwehrwissen sowie auch eine gründliche Portion Allgemeinwissen abgefragt. Da bekamen Zuhörer bisweilen schon Zweifel am eigenen Wissensstand.
Für die Zuschauer war es auch interessant, wie Fragen zu wasserführenden Armaturen, Knotenkunde, der stabilen Seitenlage oder auch zu einem Löschangriff mit Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer beantwortet wurden. Das Fazit der Verantwortlichen: Die Frage nach der Zukunft der Friedeburger Feuerwehren kann bei so einem Engagement des Feuerwehrnachwuchses nur positiv beantwortet werden. Fraktionsübergreifend waren Politiker während des gesamten Nachmittages anwesend und nutzten die Möglichkeiten der Gespräche mit den kleinen und großen Helfern in der Not.
Vom Prüfteam der Jugendfeuerwehren des Landkreises Wittmund abgenommen bestanden die Jugendflamme I Simon Hinrichs, Simon Schneider, Rieke Heyne, Jacquline Bornmann, Jannika Nanninga, Romea Rautenberg, Roman Meyer, Ubbe Rickels, Jan Ole Kunau, Leon Pascal Peters, Wilko Remmers, Janik Stulken, Claas Büttner, Nico Steffens, Leon Pascal Talken, Hendrik Stulken, Luis Raddatz und Jannis Ackermann. Die nächst höhere Stufe, die Jugendflamme II, erreichten Fabian Theilen, Laura Giesmann, July Schneider, Domenik Heyne und Andre Hollje. Gäste wie Bürgermeister Helfried Goetz, Kreisbrandmeister Frank Gerdes oder auch Kreisjugendfeuerwehrwart Friedhelm Tannen hefteten die Absolventen die Auszeichnungen an, die in Zukunft als Bandschnalle zur Uniform zu tragen ist.
