MARX - Es hat sich in den vergangenen Jahren wohl herumgesprochen, wie spannend und spritzig das Event in Marx nicht nur für Quadfahrer, sondern auch für die Zuschauer ist. Die erlebten ein Motorenspektakel vom Feinsten, vollgepackt mit tollkühnen Sprüngen über die Schanze, waghalsigen Kurvenmanövern, die jede Menge Staub aufwirbelten, und dem sogenannten 'Mud-Race', bei dem die Fähigkeiten der Fahrer und Fahrerinnen bestaunt wurden.
Angereist waren rund 700 Fahrer, mehrheitlich begleitet von ihren Crews, Freunden oder der kompletten Familie. Fast alle hatten ihr Fahrerlager direkt auf dem Gelände aufgeschlagen, samt Wohnmobilen oder Zelten. 'Diese Art der Veranstaltung findet man weit über die Region hinaus sonst nicht. Wir bieten freies Fahren, rein aus Spaß am Hobby', freute sich Veranstalter Gerd Reil. Schon zum 14. Mal richtet der 'Bulls Quad Marx' sein Treffen auf dem aufwendig präparierten Gelände aus. Jens Schoone, der ebenfalls zum Organisationsteam gehört, war froh, dass wieder so viele Fahrer den Weg nach Marx gefunden hatten. 'Die Vorbeitungen sind nicht nur mit viel Arbeit, sondern auch mit hohem finanziellen Aufwand verbunden.' Schoone schätzt die Auslagen in diesem Jahr auf etwa 9000 Euro, die größtenteils über die Startgebühren wieder eingespielt werden müssen. 'Wir sind sehr froh, dass wir uns auf unsere Leute verlassen können. Viele Starter reisen bereits seit Jahren immer wieder an und nehmen dabei Strecken von mehr als 900 Kilometern in Kauf. Sogar aus der Schweiz und Österreich kommen Fahrer regelmäßig zu uns nach Ostfriesland.'
