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17. Friesencross in Schillig Über den Strand und durchs Watt – alle haben Spaß

Melanie Hanz
Friesencross Schillig 2022

Friesencross Schillig 2022

Melanie Hanz

Schillig - „Die Nummern vorn ans Shirt heften – sonst müsst Ihr alle rückwärts über die Ziellinie laufen!“ Matthias Dietrich vom MTV Hohenkirchen war ganz in seinem Element: Beim Friesencross in Schillig war er gemeinsam mit Alina Vorturner, Aufwärmer und Anheizer – und das gefiel den Startern aller Altersklassen. Etwas weniger Meldungen als vor Corona verzeichnete der 17. Friesencross am Strand und im Watt von Schillig. Aber beklagen mochte sich vom Orga-Team darüber niemand.

Endlich wieder ein Lauf

„Endlich wieder ein Laufevent“, freute sich MTV-Vorsitzender Uwe Frerichs stattdessen auch darüber, dass viele treue Läufer der Vorjahre auch nach der zweijährigen Corona-Pause wieder dabei sind. Und zwar Einheimische genauso wie Urlauber. Denn der Friesencross gehört längst zu den großen Laufsport-Spektakeln, zu dem die Starter auch von weither anreisen. Bei Eltern ist der Lauf durchaus beliebt, weil es schon eine Pampers-Liga gibt – die Allerkleinsten laufen an der Hand von Mama oder Papa oder sogar auf dem Arm die Bambini-Strecke. Übers Ziel getragen zu werden, ist zwar nicht Sinn der Sache, aber die Zuschauer freut’s natürlich, wenn die niedlichen Minis sichtlich Spaß haben.

Bei den 1000 und 2000 Metern der Kinder und Jugendlichen waren dann schon spannende Wettkämpfe zu beobachten. „Lasst es beim Start langsam angehen, Ihr habt Zeit, euer Tempo zu finden“, lautete der Profitipp. Und ganz egal, mit welcher Zeit die Läuferinnen und Läufer ins Ziel kamen: Entlang der ganzen Strecke und auf den letzten Metern gab es für sie Anfeuerungs- und Motivationsapplaus von den Zuschauern. Und für jeden Teilnehmer gab es zudem eine Urkunde.

Über den Strand

Zu Beginn des Lauf-Nachmittags war kurz offen, ob und wie die 5000 und 10 000 Meter über den Strand führen sollten. Denn am Morgen hatte zwar das Team des Campingplatzes mit schwerem Gerät die Laufstrecke glattgefahren – doch bis zum ersten Start waren an der Wasserkante wieder Löcher gebuddelt und Burgen gebaut worden. Natürlich verhinderte das die Streckenführung am Strand entlang nicht – dass die Sportler mitten durchs Sandstrandleben rennen, macht ja auch den Reiz des Friesencross aus. Genauso wie dazugehört, dass nach der Wattstrecke mancher schwarzbraun gesprenkelt ins Ziel kommt.

Für Kai Langer, Vorsitzender des Kreissportbunds und Starter von vier der fünf Läufen, war es eine schöne Veranstaltung: „Der Friesencross ist auch Werbung für den Sport im Verein“, sagte er. Und: „Wir hoffen alle, dass sich solche Veranstaltungen wieder etablieren können – die Leute sollen wieder Spaß beim Sport haben.“

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