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NWZonline.de Region Friesland

180 Kilometer für den Klimaschutz

08.06.2017

Sie scheuen weder Wind noch Wetter: Am Mittwoch starteten der Vareler Frank Glanert und der Blogger und Social-Media-Experte Kim-Christopher Granz aus Oldenburg zu ihrer Tour durch Friesland und Ostfriesland. Diese steht für die beiden „Fahrradverrückten“, wie sie sich selbst nennen, ganz im Zeichen des Klimaschutzes. 180 Kilometer werden die Mitarbeiter des Energieversorgers EWE in den kommenden Tagen auf ihrem Weg über Jever, Wiesmoor und Aurich bis nach Greetsiel zurücklegen. Ihr Auftrag: Werbung für das Energiewende-Projekt Enera machen. „Wir wollen mit den Menschen ins Gespräch kommen, mit ihnen über den Klimawandel diskutieren und herausfinden, was ihre Wünsche und Pläne sind“, sagt Frank Glanert. Auch die Digitalisierung spiele eine Rolle. „Automation im Haushalt verbreitet sich immer mehr – und wenn es nur der Mähroboter für den Rasen ist.“ Unterwegs sind sie mit auffälligen elektrobetriebenen Lastenfahrrädern. „Sprechen Sie uns ruhig an“, fordert Glanert alle Bürger auf, die sie sehen. Am Mittwochnachmittag machte das Duo noch Station bei Maren Tapken am Alten Kurhaus in Dangast sowie bei Gerald Chmielewski beim Kuriositätenmuseum „Spijöök“ am Vareler Hafen. Dort standen sie für Fragen zur Verfügung. Wo Glanert und Granz den nächsten Halt einlegen, kündigen sie auf ihrer Facebookseite im Internet an. „Dort kann man auch mit uns diskutieren.“

Um Sielbau und Deichbau geht es in dem Buch „Sielhäfen in Ostfriesland“, das Günter Marklein jetzt im Nationalpark-Haus Dangast vorgestellt hat. Das Siel war Endpunkt einer offenen Rinne, des Priels, der durch die ständige Spülung durch das abfließende Binnenwasser erhalten wurde und nicht selten mehrere Kilometer durch Salzwiesen und Watten führte. Gut erkennbar ist dies beispielsweise noch im südlichen Jadebusen am Vareler Außentief und am Verlauf der Jade bis zum Wapelersiel. Ausführlich befasste sich der Autor auch mit dem Vareler und Dangaster Siel und dessen Häfen.

Er bietet einen Überblick über die Region Friesland und Ostfriesland am Beispiel der Kette der Sielhäfen. Günter Marklein stellte das Buch gemeinsam mit Lars Klein, dem Leiter des Nationalpark-Hauses in Dangast vor. Denn auch der Nationalpark Wattenmeer ist unmittelbar mit dem Bild der Sielhäfen an der Küste verbunden.

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Erschienen ist das Buch im Oldenburger Isensee Verlag und ist erhältlich in allen mit Regionalliteratur ausgestatteten Buchläden und auch im Shop des Nationalpark-Hauses Dangast (65 Seiten, 11,95 Euro).

Aus recycelten Plastik-Flaschen sind die Taschen gefertigt, die jetzt von der Hospizbewegung in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing und der Kurverwaltung verkauft werden. „Damit soll das Selbstbewusstsein für die Region gestärkt werden“, sagt Volker Oldewedeken von der Hospizbewegung. Die Tasche zeigt den Jadebusen und den Arngaster Leuchtturm. „Bei der Gestaltung waren wir uns alle einig“, sagt Insa Jung vom Stadtmarketing. Die umweltfreundlichen Tragetaschen werden für drei Euro verkauft, wovon 50 Prozent der Einnahmen an die Hospizbewegung gehen. Es gibt sie an vielen Verkaufsstellen. Unter anderem im Hospizbüro, der Kurverwaltung und auf dem Wochenmarkt.

Eine Spende über 1000 Euro konnte Hospiz-Mitarbeiterin Lisa Garling von Martina Busch vom Möbelhaus Maschal in Altjührden für das Angelika Reichelt Kinder- und Jugendhospiz Joshuas Engelreich entgegennehmen. Im vergangenen Jahr hatte Maschal zu verschiedenen Anlässen einen Waffelstand aufgebaut. Dort wurden frisch gebackene Waffeln angeboten, die für die Kunden kostenlos waren. Wer wollte, durfte eine Spende in eine dafür vorgesehene Dose werfen. Ein Teil des Erlöses ging an das Kinderhospiz. „Uns war es wichtig, dass das Geld bei uns in der Region bleibt und wir damit konkret und unbürokratisch helfen können“, so Martina Busch. „Das Kinderhospiz in Wilhelmshaven ist meiner Meinung nach genau der richtige Ort für diese Spende.“

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