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Fresenia-Loge zu Jever Seit 20 Jahren keine Scheu vor großen Namen und Themen

„Meisterriege“ zum 20-jährigen Bestehen (von links): Ottmar Kasdorf, stellvertretender Hochmeister Deutschland, Bürgermeister und Logenbruder Jan Edo Albers, Michael Metzger, Obermeister der Fresenia-Loge, Hochmeister Deutschland Klaus-Dieter Hielscher und der Großmeister für Niedersachsen/Bremen, Andreas Lüers.

„Meisterriege“ zum 20-jährigen Bestehen (von links): Ottmar Kasdorf, stellvertretender Hochmeister Deutschland, Bürgermeister und Logenbruder Jan Edo Albers, Michael Metzger, Obermeister der Fresenia-Loge, Hochmeister Deutschland Klaus-Dieter Hielscher und der Großmeister für Niedersachsen/Bremen, Andreas Lüers.

Fresenia-Loge zu Jever

Jever - Sie pflegen intensiv die Förderung sozialer und kultureller Zwecke und bereichern das Kulturleben der Stadt mit zahllosen hochkarätigen Vorträgen und Aktionen – an diesem Mittwoch, 18. Oktober, ist die Fresenia-Loge zu Jever des weltweiten Odd-Fellow-Ordens seit 20 Jahren in der Marienstadt aktiv.

Die Logenbrüder haben in dieser Zeit fast 80.000 Euro für wohltätige und kulturelle Zwecke gespendet. Was sie von anderen Logen und Orden unterscheidet: Sie gehen raus zu den Menschen, feiern mit ihnen, laden sie zu unvergesslichen Begegnungen mit Akteuren der Zeitgeschichte ein und haben einen Blick dafür, wo ihre Hilfe gefragt ist.

Gesellschaftliche Themen im Fokus

Am Freitag und Samstag hat Fresenia ihr 20-jähriges Bestehen mit Odd Fellows aus dem In- und Ausland groß gefeiert. Höhepunkt war eine sogenannte Festloge, eine besondere Form der üblichen Zusammenkünfte, im Logenhaus an der Wittmunder Straße. Die Odd Fellows bezeichnen sich als weltlichen Orden mit humanitären Zielen.

Seit rund 200 Jahren sind sie weltweit verbunden, hervorgegangen sind sie im 18. Jahrhundert aus einer Art Notgemeinschaft von Handwerkern in England. In Jever ist die Fresenia-Loge auf vielen Feldern aktiv. Dabei stechen besonders die Vortragsabende, Lesungen und Konzerte mit prominenten und zeitgeschichtlich relevanten Persönlichkeiten hervor.

Dazu zählten bislang unter anderem der Hochstapler Gerd Postel, Günter Schabowski als Grenzöffner der DDR, der Sänger und Dichter Wolf Biermann, die Journalistin Bettina Röhl (Tochter von Ulrike Meinhof), der Theologe Eugen Drewermann und General Bruno Kasdorf.


Konkrete Hilfe für Kultur und Soziales

Themen und Initiativen wie Sterbehilfe und Koma sind kein Tabu bei diesen ausnahmslos sehr gut besuchten Abenden. Mit großem Einsatz haben die Mitglieder außerdem die Ukraine- und Flüchtlingshilfe unterstützt.

Die Logenbrüder wollen nach eigenem Bekunden nicht als „Geheimbund“ wahrgenommen werden, sondern widmen sich bewusst öffentlich den großen gesellschaftlichen Fragen. Aber auch konkret mit „guten Taten“ tun die Odd Fellows viel für das Gemeinwesen, sie unterstützen Vereine und Projekte, Schulen und Einrichtungen der Kinderbetreuung.

Außerdem hat die Loge gemeinsam mit der Redaktion des Jeverschen Wochenblatts die Zeitungsserie „Respekt“ über die Lebensleistungen älterer Menschen in Friesland ins Leben gerufen und daraus anschließend das gleichnamige Buch gemacht und auf den Markt gebracht. Zeitungsserie und Buch wurden mit einem Journalistenpreis ausgezeichnet.

Nicht zuletzt hat sich die Fresenia-Loge für die lokale Kunst auf unterschiedlichste Weise eingesetzt: mit Ausstellungen und der Veröffentlichung von Kunstkalendern für den guten Zweck, vor allem aber in Form einer besonderen Corona-Hilfe für Veranstaltungen des Künstlerforums Jever (heute: LOK-Kulturzentrum), wo das sogenannte Stuhlprojekt mit bereits vorab verkauften Plätzen finanzielle Risiken für den Verein reduzierte.

Christoph Hinz
Christoph Hinz Lokalredaktion, Jeversches Wochenblatt
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