• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland

2000 Euro für Varels Hospiz

16.05.2018

Über einen Zuschuss von 2000 Euro kann sich das Haus der Hospiz- und Palliativarbeit „Am Jadebusen“ in Varel freuen. Am Dienstag überreichten Fritz-Gerhard Friedrichs und Carsten Hahn vom Betriebsrat der EWE sowie Sven-Oliver Haertel, Mitarbeiter im Vertrieb der EWE, den Scheck an den Geschäftsführer des Hauses, Daniel de Vasconcelos, Gisela Wilksen vom Vorstand der Hospizbewegung und Irene Müller von der Geschäftsführung von mission:lebenshaus. Das Geld stammt aus einem Hilfsfonds von Mitarbeitern mehrerer EWE-Gesellschaften. „Über 90 Prozent der Belegschaft verzichten dafür jeden Monat auf die Auszahlung der Cent-Beträge ihres Nettogehalts“, erklärte Carsten Hahn. Das Geld, das auf diese Weise gesammelt wird, wird regelmäßig auf verschiedene Projekte verteilt. Der Bau des Hospizes geht nun in den Schlussspurt. Auf dem Dach werden derzeit die Photovoltaikanlagen installiert, danach werden die Gerüste abgebaut. Am 11. Juli soll das Hospiz auf dem ehemaligen Kasernengelände dann eröffnet werden.

Die Vareler Schießsportgemeinschaft der Bundesbahn Varel hat ein neues Königshaus, das der Präsident Jonny Ebkes und Sportleiterin Monika Tiemeyer im Vereinshaus im alten Lokschuppen vorstellte. König ist Jan Heiko Tebelmann, ihm zur Seite stehen als erster Ritter Wolfgang Münz und als zweiter Ritter Ralph Tebelmann. Königin ist Nina Münz, als erste Hofdame agiert Lisa Osterloh, zweite Hofdame ist Judith Varrelmann. Bei der Jugend ist es Königin Lena Smidt, ihr zur Seite steht als erste Hofdame Louisa Smidt. Ralph Tebelmann hat nun den Titel Kaiser, Lisa Osterloh ist Kaiserin bei der SSG Bundesbahn Varel. Nach der Proklamation des neuen Königshauses wurde gemütlich gefeiert.

Vor 50 Jahren wurde die Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit (GPS) gegründet. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik konnten Menschen mit Behinderungen in „Beschützenden Werkstätten“ einer Arbeit nachgehen und in kleinen Wohngruppen konnten sie ein hohes Maß an Selbstständigkeit bei der Gestaltung des Alltags und der Freizeit erreichen. Vorher waren ihre Lebenswege weitgehend von anderen bestimmt. Heute betreibt die GPS Dienste und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung in Wilhelmshaven, Friesland, Wittmund und dem Ammerland. Gut 1200 Mitarbeiter kümmern sich an 60 Standorten um 3000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die 50-jährige Geschichte der GPS beleuchtet jetzt eine multimediale Ausstellung im Waisenstift. Die Ausstellung „Zwischen zwei Welten – Menschen mit und ohne Behinderungen erzählen“ ist Begegnungsstätte und Kontaktpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung und gibt anhand von Gegenständen, Fotos, Videos, Texten und Hör-Stationen Einblicke in die Arbeit der GPS. Sie wurde am Montag im Beisein von Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner eröffnet. An den Stationen Bildung, Arbeit, Wohnen, Freizeit und Geschichte geht es um den Alltag von Menschen mit Beeinträchtigungen, aber auch um Barrieren, Diskriminierung und Inklusion. An einem Stand bieten Mitarbeiter der GPS-Werkstatt Jeringhave die beliebten Kerzen und Dekodinge aus der eigenen Produktion an. Die Ausstellung ist bis zum 25. Mai montags bis freitags jeweils von 10 bis 16 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. Am Donnerstag, 24. Mai, lädt die GPS zudem zu einer Diskussion ein, ab 17 Uhr geht es im Vareler Waisenhaus um das Thema „Inklusive und/oder exklusive Bildung“. Betreut wurde die Ausstellung von Prof. Dr. Antje Sander (Schlossmuseum Jever) und Dr. Stephan Huck (Marinemuseum Wilhelmshaven).

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.