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NWZonline.de Region Friesland

25 Jahre zum Wohl der Kinder

18.08.2017

In die Arbeitswelt sind nun vier neue Lehrlinge und zwei Ganzjahrespraktikanten bei der Firma Theilen Maschinenbau in Varel gestartet. Seit Anfang August werden sie bei dem Unternehmen in der Achternstraße ausgebildet. Lucas König (großes Bild, von rechts), lernt Industriemechaniker, Thorben Engelmann Zerspanungsmechaniker, Tjado Krüger und Luca Grannemann ebenfalls Industriemechaniker. Sie werden ihren jeweiligen Beruf nun dreieinhalb Jahre lernen. Niklas Grannemann besucht als Praktikant die Fachoberschule Wirtschaft und Niklas Bakker die Fachoberschule Technik. Zu Beginn ihrer Arbeitszeit durften sie schon einmal die neue Fräsmaschine der Firma Theilen ausprobieren. Sie ist erst seit einem Monat im Betrieb. Beim so genannten Zerspanen wird von Rohteilen überschüssiges Material auf mechanischem Weg in Form von Spänen abgetrennt.

Begrüßt wurden die jungen Kollegen nun offiziell von Ausbildungsleiter Janis Fuhrken (Bild, von links), der Jugend- und Ausbildungsvertreter Danny Janßen, Ausbilder Günter Matschke, Mareike Hagen aus der Personalabteilung, dem Kaufmännischen Leiter Hartmut Ostendorf-Walter, dem Betriebsratsvorsitzenden Michael Königshaus und dem Geschäftsführenden Gesellschafter Heiko Theilen.

Das Vareler Unternehmen bildet derzeit 16 Lehrlinge in unterschiedlichen Berufsfeldern aus. Insgesamt sind dort 108 Mitarbeiter bechäftigt. Vor allem Facharbeiter sind bei der Firma Theilen gefragt – weil selten. „Wir bilden sie bei uns praktisch selbst aus“, sagt der kaufmännische Leiter Hartmut Ostendorf-Walter. Dazu wurde eigens eine neue Ausbildungsmaschine angeschafft, an der die Lehrlinge optimal lernen können, sagte er.

Schon seit 1992 hat sich die Heinz-Rädecker-Stiftung mit Sitz in Varel für krebskranke Kinder und deren Familien aus der Weser-Ems-Region eingesetzt. Sämtliche Aktivitäten für die Kinder und Familien finanzierten sie dabei aus Spenden und den Erlösen des bei der Gründung eingezahlten Kapitals. Jetzt zieht sich die Gründerin Gertrud Rädecker mit 79 Jahren aus Altersgründen zurück und da Sohn Edgar Rädecker die Arbeit nicht mehr alleine bewältigen kann, wird die Stiftungsarbeit beendet. Prof. Dr. Hermann Müller und sein Team würdigten nun bei einer Verabschiedungsfeier im Kinderkrankenhaus des Klinikums Oldenburg die wertvolle Arbeit der beiden Stiftungsgründer.

Seit ihrer Gründung hat die Stiftung 21 Weihnachtsfeiern und 19 Sommerfeste ausgerichtet, zumeist in Varel im Tivoli. Außerdem organisierte und finanzierte die Stiftung über 400 Ferienaufenthalte für die Patientenfamilien der onkologischen Klinik. Ihre Motivation beschrieb Gertrud Rädecker so: „Trotz allem Kummer und Schmerz wollten wir in den vergangenen 25 Jahren versuchen, den Kindern und Jugendlichen aus der Region, die mit dieser schrecklichen Krankheit leben und ums Überleben kämpfen müssen, eine kleine Abwechslung im Rahmen der uns zur Verfügung stehenden Mittel anzubieten.“ Die Anerkennung für diese Arbeit möchte sie aber nicht allein haben. „Ohne meinen Sohn hätte es nicht funktioniert. Wir waren immer ein Team, das alles gemeinsam organisiert hat“, sagte die 79-Jährige und ergänzte: „Er hat sich um alles, was mit Behörden und Bürokratie zu tun hatte, immer gekümmert.“

In Zukunft wird die Rädecker-Stiftung im Rahmen ihrer finanziellen Mittel die Kinderonkologie im Klinikum Oldenburg direkt bei den dort anstehenden Projekten unterstützen, um auch weiterhin krebskranken Kindern Freude zu bereiten.

Einkaufsgutscheine, der Streit um die verkaufsoffenen Sonntage, lokale Onlinemarktplätze: Beim Netzwerktreffen „Stadtmarketing im Nordwesten“ gab es einigen Gesprächsbedarf unter den Teilnehmern. Erstmals versammelten sie sich im Lohner Rathaus. Mit dabei war auch Insa Jung, Leiterin des Stadtmarketings Varel.

Das Netzwerk existiert seit März vergangenen Jahres. In ihm zusammengeschlossen haben sich Stadtmarketing-Organisationen von Mittelzentren aus ländlichen Räumen, um Kontakte zu knüpfen, Ideen auszutauschen oder gemeinsam Positionen zu formulieren.

Ein Thema waren lokale Onlinemarktplätze, um der Konkurrenz im Netz Konkurrenz zu machen. „Leider fehlt es immer wieder an den Grundlagen“, berichtete Nicki Rösener vom Lohner HGV: „Es gibt Händler, die haben noch nicht mal eine E-Mail-Adresse.“ In Zeiten, in denen sich On- und Offline-Handel immer stärker vernetzten, sei dies eine fatale Entwicklung.

Deshalb sehen es Stadtmarketing-Experten als ihre Aufgabe an, die Händler an die Hand zu nehmen, zum Beispiel mit Schulungen für Internet-Einsteiger. Allen in der Runde war klar: Wer sich dem Internet versperrt, wird auf Dauer nicht überleben.

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