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NWZonline.de Region Friesland

30 Jahre nach Abitur auf große Fahrt

07.06.2017

Nimm uns mit Kapitän, auf die Reise“, das baten am Pfingstsamstag die Abiturienten des Jahrgangs 1987 vom Lothar-Meyer-Gymnasium Anton Tapken, Kapitän der „Etta von Dangast“. 30 Jahre nach ihrem Abschluss begrüßten die Organisatoren Heike Stein und Stefan Stille 50 ihrer früheren Mitschüler am Dangaster Hafen. Und der Kapitän nahm sie mit auf die Reise in den Sonnenuntergang.

Mit der „Etta“ ging es am Leuchtturm Arngast vorbei zum Marinehafen, ein Stückchen in die Nordsee hinaus und wieder zurück. Dabei gab es genügend Zeit, die alten Zeiten wieder einmal Revue passieren zu lassen. Dabei stellten sie fest: „Wir sind immer noch die gleichen Leute – auch wenn wir älter geworden sind.“

Mit an Bord waren auch Ulrich Kropp (Lehrer für Deutsch, Erdkunde und Politik), Rolf Goerl (Latein und Geschichte) und Eckhard Punzel (Mathe und Physik). Letzterer freute sich besonders, seinen Schüler und heutigen Doktor der Informatik, Stefan Stille, wiederzusehen. Die beiden hatten damals während der Anfänge der Informatik ein Computerprogramm zum Einteilen der Schüler nach ihren Wünschen in die verschiedenen Unterrichtskurse erarbeitet. „Das habe ich bis zu meiner Pensionierung 1997 genutzt“, berichtete Punzel. Er freute sich, dass Dr. Stefan Stille diesem Thema treu geblieben sei und heute bei SAP arbeite.

Zur Verwirklichung ihrer Berufswünsche verließen etliche Abiturienten Varel. Heute leben und arbeiten sie unter anderem in Augsburg, Hamburg, Gießen oder Köln – so wie Ronald Kindschus, der in der IT-Branche tätig ist. Einige nutzten auch die Gunst der Stunde und gingen nach dem Mauerfall in die ehemalige DDR und haben dort ihr Leben in Berlin und Potsdam aufgebaut. Nach Magdeburg hat es Gerd Osterloh verschlagen. Er stieg in den Aufbau Ost ein und arbeitet bei einer Förderbank.

Am Dienstag war es soweit: die neue Mühlenkönigin Femke Ahlers holte beim Autohaus Tönjes in Varel ihren Preis, einen nagelneuen Ford KA+ ab. Diesen flotten schwarzen Flitzer darf sie gemeinsam mit der am Samstag gewählten Mühlenprinzessin Maxi Horstmann ein Jahr lang fahren. Schon kurz nach der Wahl gratulierten Autohaus-Geschäftsführer und Jury-Mitglied Ulf Behrmann. Und auch Inhaber Werner Tönjes ließ es sich nicht nehmen, bei der Wahl im Mühlengarten mit dabei zu sein. Zweiter Preis für die Prinzessin ist ein Ferienwochenende im Vier-Sterne-Haus Upstalsboom Hotelresidenz und Spa in Kühlungsborn an der Ostsee, gestiftet vom Upstalsboom Landhotel Friesland in Obenstrohe. Die Raiffeisen-Volksbank Varel-Nordenham war vertreten durch Lars Kühne. Sie stiftet 500 Euro „Benzingeld“, damit die Mühlenkönigin ihre offiziellen auswärtigen Termine auch mit dem neuen Auto wahrnehmen kann.

Einen schwierigen Job hatte die Jury. Sie musste die neuen Majestäten aus den vier Kandidatinnen auswählen. Moderator Wolfgang Busch stellte neben Femke Ahlers und Maxi Horstmann auch die Bewerberinnen Neele Stecher und Nadja Linnik vor und stellte ihnen Fragen zu Varels Wahrzeichen. Bürgermeister Gerd-Christian Wagner, Ratsvorsitzende Hannelore Schneider, Autohaus-Geschäftsführer Ulf Behrmann, Heimatvereinsvorsitzender Hans-Georg Buchtmann und die scheidende Mühlenkönigin Julia Heil notierten fleißig mit und entschieden sich später in einer geheimen Sitzung.

Die scheidende Mühlenkönigin gab ihr Amt feierlich ab. Dabei bedankte sich Julia I. bei ihrer Prinzessin Luisa Jankowski. „Vielen Dank für Deine tolle Zusammenarbeit“, sagte sie mit einer kleinen Träne im Auge. Als Präsent überreichte sie ihr einen Kettenanhänger – natürlich in Form einer Mühle.


Mehr Bilder vom Mühlefest unter:   www.nwzonline.de/fotos/friesland 
Ein Video unter   www.nwzonline.de/videos 
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