Varel - Im Lesegarten das Stadtjubiläum feiern können die Vareler im nächsten Jahr. Der Kulturausschuss hat grünes Licht gegeben für das Projekt, das sechs Wochen lang auf einem Teil des City-Parkplatzes stattfinden soll. Mit viel Grün und Sitzgelegenheiten soll eine Oase der Begegnung, des Gespräches, der Muße und der Lektüre entstehen, die Raum bietet für kleine kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Tanzabende und Konzerte. Das Kunst-Projekt wird mit einem Betrag von 10.000 Euro bezuschusst.
Sieben Projekte
Anlässlich der 900 Jahr-Feier waren sieben Projekte verschiedener Künstler eingereicht worden. Ein Beirat hatte vorgeschlagen, die einzelnen Projekte in einem gemeinsamen Lesegarten zu vereinen. Kombiniert werden soll der „Lesegarten“ nach dem Vorschlag des Beirates mit anderen Künstlerprojekten wie dem von Hein Bohlen. Der Vareler Künstler möchte Porträts geschichtsträchtiger Vareler aus drei Jahrhunderten wie Lothar Meyer, Hildegard Behrens, Judith von Eßen und Franz Radziwill auf wetterfeste Aluminiumtafeln bringen, die im Lesegarten aufgestellt werden könnten.
Die Planung sieht vor, dass der Lesegarten für einen Zeitraum von sechs Wochen im August/September auf dem City-Parkplatz errichtet wird. In dieser Zeit kann der Parkplatz nur eingeschränkt genutzt werden. Die Stadt Varel hat der Werbegemeinschaft angeboten, die wegfallenden Parkplätze damit zu kompensieren, dass die verbleibenden Parkplätze auf dem City-Parkplatz während des Veranstaltungszeitraumes gebührenfrei bereitgestellt werden.
Koordiniert wird das Projekt ehrenamtlich von Monika Heinzelmann, unterstützt wird sie von Ralf Splettstößer aus der Stadtverwaltung. Sie kündigte an, dass die Planungen für den Lesegarten noch in diesem Jahr beginnen und ein Treffen mit den Künstlern der anderen Projekte Anfang Januar stattfinden wird.
Kunstpark in Dangast
Auch in Dangast ist anlässlich des Stadtjubiläums ein Kunstprojekt geplant. Der Ausschuss hat sich dafür ausgesprochen, einen Kunstpark auf der Fläche vor dem Dorfkrug zu errichten. Dabei handelt es sich um eine Naturschutzfläche. Für das Projekt müsste sie aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgenommen werden. Erst wenn das erfolgt ist, kann über Details entschieden werden.
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Geplant ist, mit dem Kunstpark Raum für aktive Künstler zu bieten, damit sie ihre Werke der Öffentlichkeit vorstellen können. Kleinere und größere Skulpturen aus unterschiedlichen Materialien sollen ebenso willkommen sein wie große Bildtafeln und ähnliches, das unter freiem Himmel gezeigt werden darf. Einige Skulpturen und Arbeiten sollen dauerhaft einen Platz erhalten, andere regelmäßig wechseln.
