Dangast - Eigentlich hätte bereits während der Saison 2023 der neue Abenteuergolf-Platz in Dangast eröffnet werden sollen – doch geschehen ist nichts. Nun ist das Jahr 2023 fast vorbei und noch immer sind keine Arbeiten im Gange. Wann geht es nun los? Eine Frage, die auch die Politik von Varel beschäftigt und so wurden die Betreiber der Anlage zur jüngsten Sitzung des Betriebsausschusses für den Eigenbetrieb Tourismus und Bäder eingeladen, um über den Stand der Planungen zu berichten.
Rückblick auf 2022
Im März 2022 wurde erstmals ein Entwurf für die Pläne vorgestellt. Im September dann folgte eine Konkretisierung: Auf einem parkähnlichen Gelände mit Bäumen, Teich und Sitzgelegenheiten sollten Bahnen mit Holzskulpturen entstehen, die allerlei Sehenswürdigkeiten wie Leuchtturm, Schleuse oder Windmühle darstellen. „Das wird Minigolf in einer neuen Dimension“, schwärmte damals Investor Markus Kattenbaum, als er mit seinen Partnern Wesley Höhne und Jörn Jürgens die Pläne für den angedachten Abenteuer-Golfplatz mit 18 Bahnen in Dangast darlegte.
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März 2023 gab’s grünes Licht
Rund ein Jahr später – Ende März 2023 – stand das Projekt zur Abstimmung im Vareler Stadtrat. Für die Realisierung des Abenteuer-Golfplatzes, so hieß es damals, soll der Spielplatz „Wattbuttjer“ einige Meter nach Norden in Richtung Deich verlegt werden. Darüber hinaus wird ein Teil der Liegewiese beim Quellbad genutzt.
Außer den Bahnen sollen ein Kassengebäude für die Schläger-Ausgabe mit einem Kiosk für den Verkauf von Getränken und Snacks sowie Sanitäranlagen entstehen. Rund 20.000 Gäste pro Jahr sieht die Besucher-Kalkulation vor. Schlussendlich stimmten sieben Ratsmitglieder gegen das Projekt, 18 dafür.
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Der Stand Ende 2023
Im Ausschuss in diesem November führten Kattenbaum und seine Mitstreiter Höhne und Jürgens aus, dass die Planungen für die Abenteuer-Golfanlage noch laufe, die Zinsentwicklung die Finanzierung jedoch erschwert habe. Die Gruppe, zu der auch noch ein stiller Investor gehört, sei aber zu 95 Prozent am Ziel. So konnte eine Bank gefunden werden, die Interesse an einer Finanzierung hat und der nun alle Unterlagen vorliegen, erläuterten die künftigen Betreiber. In vier Wochen, so ihre Hoffnung, sollen die Verträge unterschriftsreif sein, sodass mit dem Bau im Frühjahr begonnen werden kann.
