Sandelermöns - Am Ende war es doch nur Übermut und Leichtsinn auf dem Dorffest in Sandelermöns im vergangenen Jahr – so kommentierte am Mittwoch der Geschäftsführer des Dorfbürgervereines Sandelermöns, Udo Albers, die Meldung, dass das Fest in diesem Jahr ausfällt. Aufgrund der „unterschiedlichen Wahrnehmungen über die Gründe“ erläuterte er, es seien keinesfalls die sogenannten behördlichen Auflagen, „diese waren in der Vergangenheit auch ohne Erteilung bereits größtenteils in unserem Festkonzept automatisch beinhaltet“. Die Nachlese des Dorffestes 2023 mit der Polizei und dem Ordnungsamt der Stadt Jever hatte laut Albers eher beratenden als mahnenden Charakter. Dabei habe man wertvolle Tipps erhalten, „die zum Gelingen zukünftiger Dorffeste beitragen werden“.
Die Absage des Dorffestes sei größtenteils vereinsinternen Überlegungen geschuldet und auch „ein Zeichen an die Verursacher der letztjährigen Misere“. Albers: „Letztendlich sollen und müssen die Erfahrungen, Tipps und Vorschriften in ein neues Veranstaltungskonzept aufgenommen werden, dieses ist für ein kleines Dorf, wie wir es sind, nicht so aus dem Ärmel zu schütteln.“ Der Vorfall des letzten Dorffestes sei nur „eine Sachbeschädigung aus Übermut, Leichtsinn und mangelnder Kontrolle gewesen“. Das Dorffest sei, wie auch die 13 Feste davor, eine friedliche Veranstaltung gewesen. „Gewaltausbrüche, die mittlerweile täglich in unserem Leben wahrzunehmen sind, haben wir bislang noch nie verzeichnen müssen.“ Albers nennt die Absage in diesem Jahr eine „organisatorische Verschnaufpause“.
