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NWZonline.de Region Friesland

Aktiv gegen Plastikmüll

01.10.2019

Klassentreffen sind Gelegenheiten zu Erinnerung und Begegnung. So auch diesmal in Förrien. Dort trafen sich 37 Schülerinnen und Schüler der ehemaligen Hauptschulen Minsen und Horumersiel zu ihrem neunten Treffen seit 1978. Rolf Buß, Peter Ginnow und Karl-Heinz Joswig hatten das Treffen organisiert und 57 Schulkameraden eingeladen. Die meisten Ehemaligen sind in der Region geblieben – Wilma Thurau, geborene Zahnke, reiste aus Höslwang (Oberbayern) an. „So manche Ehe ist später untern den Schülerinnen und Schülern geschlossen worden“, berichtete Peter Ginnow. Nicht gern erinnerte er sich an Sportlehrer Heinz Lehmkuhl, der den Sportunterricht zur vormilitärischen Ausbildung umfunktionierte. „Dessen Motto: Friss Vogel oder stirb.“ Lehrer Christian Schröder prüfte immer mit der Hand, ob es regnete oder nicht. Erst wenn er keinen Regen spürte, durften die Kinder und Jugendlichen auf den Pausenhof, erinnerte sich Ginnow schmunzelnd. Dass die Klassenräume oft nicht für die Schüler ausreichten, war Rolf Buß noch in Erinnerung. „Da waren oft drei Klassen in einem Raum. Die beiden ersten Klassen waren zusammen, die dritten, vierten und fünften saßen zusammen und die drei Klassen der Oberklasse waren ebenfalls in einem Raum. Da kamen 40 bis 50 Personen in eine Klasse“, erzählte er. Nach einem Mittagessen im „Deichgrafen“ und einer ausgiebigen Kaffeetafel waren viele Gespräche angesagt.

Rund fünf Kilogramm Müll hat die Nabu-Gruppe Jever & umzu bei ihrer Strandreinigungsaktion am Strand westlich der Jugendherberge Schillighörn gesammelt. „Besonders angesichts des Sturms vier Tage zuvor waren wir von dieser geringen Menge positiv überrascht“, sagt Janna Brandenburg. Den meisten Müll fand die Gruppe im Spülsaum – vor allem sehr viele kleine 10 bis 30 Zentimeter lange Plastikfäden von Fischernetzen. Im Deichvorland wurden Strandtuch und Strumpfhose, Windeln und Papier entdeckt. Freundliche Unterstützung durch zwei Bollerwagen erhielt die Nabu-Gruppe durch den Bewirtschafter des Ferienhofes „Osterende“ (Schillig) und durch die Bereitstellung von Zangen durch das RUZ.

Auch auf Mellum waren Müllsammler unterwegs: 38 Freiwillige waren dem Aufruf des Mellumrats gefolgt. Sie fuhren von Hooksiel aus per Boot zur Vogelinsel. In der Ruhezone des Nationalparks gelegen, ist Mellum ein Musterbeispiel natürlicher Dynamik im Wattenmeer, die die Insel unbeeinflusst von menschlichen Eingriffen formt. Dass Mellum dennoch nicht isoliert ist, mussten die Freiwilligen anhand des zahlreichen Mülls am Strand feststellen. Im Verlauf des Tags sammelten sie mehr als 11 000 Teile Müll mit einem Volumen von 15 Kubikmetern. Wie in den Vorjahren waren Reste von Fischernetzen und Plastikmüll häufige Funde – unter anderem Folien, Trinkbecher und Einwegverpackungen. Auch zahlreiche Luftballon-Reste mit Schnur sammelten die Freiwilligen ein. Viele Fundstücke – unter anderem Autoteile, Kissen und Plastikblumen – konnten der Havarie des Container-Schiffes „MSC Zoe“ im Januar zugeordnet werden. Am Ende des Tages zogen Organisatoren und Teilnehmende ein positives Fazit. Auch wenn der gesammelte Müll angesichts der geschätzten Gesamtmenge von 600 000 Kubikmetern Müll in der Nordsee nur ein verschwindend geringer Teil ist, tragen Sammelaktionen dazu bei, das weltweite Problem des Meeresmülls sichtbar zu machen. Und zumindest für den Moment ist der Strand von Mellum wieder müllfrei.

Zwischen dem Taktischen Luftwaffengeschwader 71 „Richthofen“ und der Stadt Wittmund besteht seit Jahrzehnten Verbundenheit. Nun zeigt sich einmal mehr die gute Zusammenarbeit zwischen Geschwader und Kommune: Schon seit 2014 nutzt das Sielhafenmuseum Carolinensiel Räume im Geschwader als Magazin zur Lagerung von Exponaten. Weil nun umfangreiche Sanierungsarbeiten im Groot Hus anstehen, muss die Ausstellung geräumt werden. Das Richthofengeschwader stellt dazu weitere Räume. Die Voraussetzungen dafür wurden jetzt mit einem Kooperationsvertrag geschlossen. „Ein Gewinn für beide Seiten“, freut sich Ines Pison, Leiterin des Betreuungsbüros der Bundeswehr. Museumsleiterin Dr. Heike Ritter-Eden betonte, dass die Zwischenlagerung eine große Entlastung seien. Im Vertrag wird festgehalten, dass für die kostenlose Nutzung der Räume durch das Museum, alle Beschäftigten der Bundeswehr künftig freien Eintritt ins Sielhafenmuseum erhalten.

Die Friesenhörn-Nordsee-Kliniken gehören laut einer aktuellen „Brigitte-Studie“ zu den 120 besten Arbeitgebern für Frauen 2019: „Als ich im Frühjahr 2019 in der Zeitschrift über die erste Studie einen Artikel las, fühlte ich mich direkt angesprochen, unser Unternehmen in eine künftige Studie einzubringen“, sagt Friesenhörn-Geschäftsführerin Hanna Janßen. Als qualifizierte Klinik für Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Eltern und Kinder an zwei Standorten in Friesland hat das Unternehmen mit 87 Prozent einen hohen Anteil an Mitarbeiterinnen. „Die gesunde Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist uns ein Anliegen sowohl in unserer Gemeinschaft der weiblichen und männlichen Mitarbeiter sowie in unserem Konzept für Eltern“, so Janßen. Geschäftsführung und Mitarbeiter freuen sich über die Auszeichnung und sehen sie als weiteren Ansporn für die Zukunft. Die Friesenhörn-Nordsee-Kliniken erhielten bei der Umfrage der Frauenzeitschrift 4 von 5 möglichen Sternen.


Mehr Infos unter   www.mellumrat.de 
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