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NWZonline.de Region Friesland

Aktiv im Verein und in der Schule

28.08.2018

Fast schon Nationalsport sei das Boßeln in der Gemeinde Bockhorn. Das sagte Bockhorns Bürgermeister Andreas Meinen jetzt über die Bedeutung des „Friesenspiels“ in der Gemeinde. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Vereins „Heideboßel“ Bockhornerfeld wies Meinen auf die wichtige Funktion der Boßelvereine für alle Altersstufen in: „In der Gemeinde Bockhorn gibt es insgesamt sechs Boßelvereine, das ist schon etwas Besonderes.“ Es könne bei Wind und Wetter geworfen werden: „Die Heimatsportler sind nicht auf Sporthallen angewiesen.“

Werner Glowatzki, erster Vorsitzender des Boßelvereins Bockhornerfeld, konnte im Festzelt beim Dorfgemeinschaftshaus eine Vielzahl an Gästen begrüßen. Der Vorstand freute sich über die ausgesprochen große Resonanz. Glowatzki hieß ganz besonders das Gründungsmitglied Heino Frers willkommen. Jan-Dirk Vogts, Vorsitzender des Friesischen Klootschießerverbandes (FKV), betonte, dass gerade die kleinen Vereine das Geschehen in den Ortschaften prägten: „Wichtig ist auch, dass die plattdeutsche Sprache bei den Friesenspielern gepflegt wird.“ Helmut Riesner, Vorsitzender des Landesverbandes Oldenburg, übermittelte die Glückwünsche der Boßeler.

Ehrungen rückten im Verlauf des offiziellen Teils in den Blickpunkt. Fredo Harms wurde mit dem FKV-Ehrenteller für langjährige Vorstandstätigkeit ausgezeichnet. Weiterhin wurden folgende Frauen und Männer für langjähriges Vereinszugehörigkeit geehrt; 40 Jahre, Goldene Ehrennadeln: Rainer Borchers, Walter Cornelius, Fredo Harms, Erich Hohn, Johann Meyer, Hartwig Picker, Manfred Wilksen, Günter Lohmüller, Gesine Fittje, Luise Frers, Erna Janßen, Hertha Meyer, Eilert Rahmann, Erika Hinrichs, Hartmut Janßen, Egon Schönberg, Günther Wagner, Günther Janßen, Gerda Rahmann, Siegfried Wernike, Heiko Hinrichs, Ursula Borchers, Karin Lauxmann, Thomas Siefjediers, Peter Seidl, Monika Süsens, Werner Glowatzki. Für 25 Jahre wurden folgende Vereinsmitglieder mit Silbernen Ehrennadeln ausgezeichnet: Frank Ley, Siegfried Hemme, Hanna Krüger, Jürgen Schütte, Günter Süsens, Heino Fittje, Maik Hinrichs, Horst Kühn, Gunda Schönberg, Sabine Ulrich, Waldemar Politz, Vera Fischer, Bodo Harms, Hildburg Dreyer, Monja Blievernicht, Andreas Sommerfeldt, Jens Ulrich, Klaus Ulrich, Klaus Meyer; Geehrt mit dem dem Zinnteller wurden Friedrich Schmidt und Heino Frers. Nach dem kurz gehaltenen offiziellen Teil klang der Jubiläumsball mit Tanz und Musik aus.

Neue Konfliktlotsen hat die Astrid-Lindgren-Grundschule in Neuenburg. Die Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse von Dunja Scholz haben den Kurs bei Ingrid Salamero y Mur belegt und sind jetzt bereit, Streitigkeiten zwischen Mitschülern zu schlichten. Die Kinder haben bei der Konfliktlotsen-Ausbildung sehr viel darüber gelernt, wie man mit Meinungsverschiedenheiten umgeht. Einander richtig zuhören, sich in den anderen hineinversetzen, Verständnis aufbringen und neutrale Lösungsansätze finden: Auf diese Weise gelingt es Kindern genau wie Erwachsenen, sich zu vertragen. Die Drittklässler aus Neuenburg tragen bei ihren Streitschlichter-Diensten spezielle Warnwesten, so dass jedes Kind weiß, wen es ansprechen kann, wenn es mal Streiterein gibt.

Einen Ausflug nach Südoldenburg hat der Landvolkverein Sande/Bockhorn unternommen. Zuerst ging es zum Biohof Bakenhus in die Wildeshauser Geest. Der Hof wird seit 2013 nach Biolandrichtlinien ökologisch bewirtschaftet. Der OOWV hat den Hof gekauft um die Auswirkungen der ökologischen Bewirtschaftung zu erforschen und den Nitratgehalt im Grundwasser zu senken. Es werden 190 Hektar bewirtschaftet mit Mutterkuh- und Rinderhaltung, Schweinemast und Ackerbau. Außerdem gibt es einen Reiterhof und einen Hofladen. „Die Landwirte waren sehr angetan von den sachlichen Ausführungen und verständlichen Erklärungen, die auf ein Miteinander ausgerichtet sind von Landwirtschaft, Politik und Verbrauchern“, berichtet Reiner Haschen. Nach dem Mittagessen auf dem Flugplatz Ganderkesee (Airfield) ging es weiter nach Bergedorf in die Staudenoase der Familie Tönjes, eine weitläufige Anlage mit heimischen und seltenen Gehölzen, vielen Obstbäumen und dicht behangenen Zierapfelsträuchern. Nach der Führung durch den großen Garten gab es Kaffee und Kuchen im Café und danach ging es zurück.

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