Schortens - Vor dem Heidmühler Bahnhof wird nun die schon länger geplante Umgestaltung des Vorplatzes vorbereitet. Zunächst geht es um die Schaffung von mehr Aufenthaltsqualität unter anderem durch die Neuanlage einer Verweilinsel mit Hochbeeten, Solitärbäumen und Sitzgelegenheiten ähnlich wie vor der Volksbank-Filiale an der Menkestraße.
Das geschieht mit finanzieller Unterstützung aus der Städtebauförderung. Rund 100 000 Euro soll das kosten, etwa zwei Drittel davon fließen als Zuschuss. Fuß- und Radwege sollen neu angelegt werden, ebenso einige Parkflächen. Dazu werden die vorhandenen Klinker verwendet. Die leuchtendrote Eisenbahnachse soll als technisches Denkmal weiterhin vor dem Bahnhof stehen bleiben.
Es geht um die Neuaufteilung und Neugestaltung der Flächen, um mehr Grün, mehr Sitzgelegenheiten, bessere Ab- und Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder und E-Bikes. „Es gibt aber auch Überlegungen, dort im Zusammenspiel mit dem Verkehrsverbund Ems-Jade, dem Landkreis Friesland und der Stadt Wilhelmshaven ein Mobilitätszentrum einzurichten“, sagte Bürgermeister Gerhard Böhling kürzlich im Stadtrat. Sobald sich diese Planungen konkretisieren, würden diese in den städtischen Gemeinden beraten.
Der Bahnhofsvorplatz verfügt aktuell über eine Ladestation mit 22 kW, an der zwei Autos laden können. Zusammen mit der EWE will die Stadt Schortens dort mindestens eine Schnellladestation installieren.
Aktuell ist Schortens relativ schwach ausgestattet an Schnellladestationen. Bislang gibt es nur eine einzige im Gewerbegebiet Branterei. Alles andere sind Ladestationen mit Leistungen von nur 11 bis 22 kW. Dazu habe man der EWE mehrere Standorte mitgeteilt, die ertüchtigt werden können, sagte Schortens’ Bauamtschef Frank Schweppe. Lademöglichkeiten für E-Bikes sollen an dieser Stelle nicht vorgesehen sein.
