Zetel - Im Februar reagierte die Gemeinde Zetel auf die Folgen der Klimakrise, indem sie Anwohnern bei der Anschaffung von eigenen Stecker-Solargeräten entgegenkam und eine Förderung durch die gemeindeeigene Tochtergesellschaft „Gemeindeökostrom Zetel“ ermöglichte. Mit Erfolg: 147 Anträge wurden bereits bewilligt, wie Klimaschutzmanagerin Wiebke Grolman auf Nachfrage unserer Redaktion mitteilte.
„Zunächst gab es Geld für 75 Anlagen mit je 100 Euro, also 7500 Euro Fördergeld. Nachdem diese Summe aufgebraucht war, wurde beschlossen, den Fördertopf zu erweitern und weitere Balkonkraftwerke zu fördern, jetzt aber mit 50 Euro pro Balkonkraftwerk“, erläuterte die Klimaschutzmanagerin weiter. Einige Interessenten hätten ihren Antrag später aus persönlichen Gründen wieder zurückgezogen, doch in Summe seien rund 11.000 Euro vergeben worden. Luft nach oben ist allerdings noch, denn es ist immer noch Geld im Fördertopf, so dass kurzentschlossene willkommen sind, noch einen Antrag zu stellen. Ist die Summe aufgebraucht, endet das Angebot. Eine Wiederauflage des Programms ist – Stand heute – nicht geplant.
Wie berichtet, liegen Balkonkraftwerke ähnlich wie Solaranalgen im Trend, auch in Friesland. Die steckerfertigen Mini-PV-Anlagen sind relativ einfach an Balkon, Gartenhütte, Carport oder Garagenwand zu installieren und lassen so die Stromrechnung sinken.
