Geübt für den Ernstfall haben am Außenhafen von Hooksiel jetzt erneut Helfer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) Hooksiel, Vertreter des Technischen Hilfswerks (THW), der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und der Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven. Dabei kam auch ein ADAC-Rettungshubschrauber zum Einsatz. Zudem hatten die Helfer unter anderem Besuch vom Seenotkreuzer „Hermann Helms“ aus Cuxhaven. Geübt wurde die Personenrettung auf See und der Anflug eines Schiffes auf See. Bei beiden Szenarien kommt eine am Hubschrauber befestigte Winde zum Einsatz, mit der die verletzten Personen entweder direkt aus der Nordsee oder von einem Schiff geborgen werden können.

Ein voller Erfolg war der Auftakt zur Reihe „Kunstvoll Essen“ unter dem Motto „Humor mit Köpfchen“ im Restaurant „Zum schwarzen Bären“ in Hooksiel. Vor ausverkauftem Haus begeisterte Bauchredner Master Me mit seinen ausdrucksstarken, fast menschlichen Figuren. Master Mes Begleiter haben ihren eigenen Willen und verkörpern verschiedene Charaktereigenschaften. Zudem gab es regionale Köstlichkeiten aus der Küche von Familie Klostermann, darunter gebackenes Filot-Teigröllchen mit Lachs, gegrillter Wildschweinrücken und Mohn-Vanille Panna-Cotta mit Haselnuss-Biskuitschnitte.

Der in Dachau lebende Ingenieur Bruno Rixen, Erfinder der Wasserski-Seilbahn, brachte seinen guten Freund Hans-Otto Vogt Ende der 1970er Jahre auf die Idee, die Wasserski-Anlage am Hooksmeer in Hooksiel zu gründen. Gemeinsam tüftelten beide an der Wasserski-Seilbahn. Für die Erfindung der Wasserski-Seilbahn wurde Bruno Rixen nun mit dem Bundesverdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Das bayrische Staatsministerium für Wirtschaft würdigte damit das Lebenswerk des mittlerweile Achtzigjährigen. Bruno Rixen erfand das Prinzip der Wasserskianlage vor mehr als 50 Jahren. Mit seiner Idee entstand ein Sport ganz neu: Aus einem elitären Vergnügen wurde ein Volkssport, der leicht zu lernen, umweltfreundlich und erschwinglich wurde. Weltweit gibt es inzwischen mehr als 200 Wasserski-Seilbahnen.

Viele Jubilare kamen zur jüngsten Blutspende der Freiwilligen Feuerwehr Hohenkirchen und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in die Oberschule Hohenkirchen. Das freute Ortsbrandmeister Eike Eilers. So waren drei Spender zur 25. Spende – darunter Gaby Penshorn –, zwei zur 40. – darunter Elma Jürgens –, einer zur 50. und Johann Wilhelm Peters aus Hohenkirchen sogar zur 100. Spende erschienen. Peters hat in seinem Leben fast so viel Blut gespendet, wie alle Personen an diesem Tag zusammen. Insgesamt nahmen 110 Spender, davon vier Erstspender, an der Spendenaktion teil. Auch sechs Mitarbeiter der Volksbank-Filiale aus Hohenkirchen kamen nach ihrem Feierabend zur Blutspende.

Ein beliebter Treffpunkt für Urlauber und Einheimische war am Wochenende die Herbst-Minifete in Horumersiel. Bei milden Temperaturen ließ es sich unter der herbstlich verfärbten Eiche auf dem Dorfplatz bestens feiern. Für Partystimmung sorgte diesmal erstmals DJ Werner Hayen, der in seiner Bude den perfekten Überblick über die Gäste behielt und je nach Altersstruktur die passende Musik auflegte. Die kalten Getränke von der Cocktail-Bude fanden dabei reißenden Ansatz, aber auch der traditionelle Eiergrog, den es bei Andrea Ulbrich gab, blieb nicht stehen.