Dangast - Während die Besucher auf der Terrasse des Kurhauses in Dangast wie gewohnt bei gutem Wetter gemütlich ihren Rhabarberkuchen verspeisten, wurde direkt unterhalb der Balustrade am Wochenende fleißig im Sand gewühlt und geschwitzt. Zu gleich vier Beachvolleyball-Turnieren binnen 48 Stunden hatten die Organisatoren der der Sandleben-Sport GbR geladen. Dabei wurde auf den sechs Spielfeldern nicht nur um die Siegerpokale, sondern auch um Punkte für die offizielle Beachserie des Nordwestdeutschen Volleyball-Verbandes (NWVV) gekämpft.
Einzigartige Atmosphäre
„Die Turniere in Dangast sind aufgrund der einzigartigen Kulisse und dem wechselhaften Wind etwas ganz Besonderes“, brachte es Mitorganisator Joachim Stolle am Sonntagabend auf den Punkt: „Alle Spielerinnen und Spieler sowie das gesamte Orga-Team haben ein erlebnisreiches und rundum gelungenes Wochenende am Jadebusen verbracht und freuen sich schon auf das nächste Jahr.“
Los gegangen war es am Samstag mit zwei Duo-Mixed-Turnieren. Den ersten Podestplatz sicherten sich am Ende Merit Dresing und Thomas Adelmann, die im Vorjahr noch Dritte geworden waren. Den zweiten Rang belegte das Duo Nina Deepen/Jan Siegmund. Auf dem geteilten dritten Platz landeten Sarah Adelmann mit Jan Adelmann sowie die Turnierfavoriten Jelte Johanning mit Bernice Andoh.
Am zweiten Wettkampftag ging es dann in zwei C-Cups am Netz zur Sache – und sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern kamen die Siegerinnen und Sieger aus Oldenburg. In der männlichen Konkurrenz waren diesmal Adrian Kindler und Rico von der Hüls (beide SG Ofenerdiek/Ofen) das Maß der Dinge. Sie verwiesen die Duos Manos Deluweit/Mats Enderle (Oldenburger TB/SG Ofenerdiek/Ofen) und Max Mollenhauer/Daniel Müller (beide Oldenburger TB) auf die weiteren Podestränge.
Lokalmatadore dabei
Bei den Männern waren auch mehrere Lokalmatadore dabei und schafften in der Vorrunde den Sprung in die Hauptrunde. Während Jan Kindermann/Finn Stepanek (MTV Jever/TG Wiesmoor) am Ende auf dem geteilten fünften Platz landeten, erkämpften sich Marko Diener/Tim Lüken ebenso wie die Vater-Sohn-Combo Christian und Nicolas Jünger (alle Vareler TB) den geteilten neunten Rang.
„Wir sind mit unserem Abschneiden zufrieden und haben in der Vorrunde auch gegen die späteren Turniersieger ein gutes Spiel gezeigt“, bilanzierte Christian Jünger.
Was die Wetterverhältnisse anging, hätten sich die Vareler sogar noch mehr Wind gewünscht, um den spielstarken Hallenspielern aus Oldenburg, die teilweise drei, vier Ligen höher spielen, am Strand noch mehr Paroli bieten zu können. „So konnten sie ihre Vorteile in Länge und Schlaghärte ausspielen“, sagte Jünger.
Parallel im C-Cup der Frauen schmetterten sich Lea Peters und Johanna Robke (beide Oldenburger TB) zum Turniersieg und heimsten dafür 180 NWVV-Punkte ein. Den zweiten Platz belegten Julia Korporal und Sandra Rudnick (beide SV Nortmoor) vor dem Gespann Jasmin Gottlob/Nadine Theis (SC Langenhagen/TSV Stellingen).
„Es war ein toller Tag und ein super organisiertes Turnier mit vielen Zuschauern“, betonte Jünger abschließend: „Auch die Stimmung war einfach gut – auch weil man sich schon lange kennt.“
