Sehr ruhig – aber auch sehr schön“ – das ist der erste Eindruck, den Austauschschüler aus Tschechien, die derzeit zu Gast am Mariengymnasium Jever sind, von Friesland haben. Bei einem Empfang im Rathaus berichteten die 21 Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Trutnov über ihre ersten Tage in Jever und Schortens. Die tschechischen Schüler wohnen bei Gastfamilien aus den zehnten und elften Klassenstufen. Gemeinsam mit ihren Gastgebern arbeiten die Tschechen an dem Projekt „Klimawandel – Auswirkung auf unsere Region“. Den Austausch betreuen Dr. Martin Baurmann und Rainer Richter vom Mariengymnasium. Beim obligatorischen Empfang im Rathaus weihte Jevers stellvertretender Bürgermeister Horst-Dieter Husemann die Gäste auch in das Ritual einer friesischen Teestunde ein. Unterstützung erhielt er dabei von den Lehrerinnen Anita Báchorová und Petra Tichá vom Gymnasium Trutnov, die den Vortrag übersetzten. Auch die tschechischen Schüler berichteten über ihre Heimatstadt, die größer sei als Jever. Eine Schülerin erzählte vom Geheimnis

des Drachen, der auf dem Wappen der Stadt Trutnov zu sehen ist: Der Legende nach hatten Ritter im Mittelalter ein Krokodil von einer Reise mitgebracht und hatten einen Kampf gegen das Tier verloren. Da sie glaubten, gegen einen Drachen gekämpft zu haben, wurde dieser Symbolfigur der Stadt. Als Dankeschön für den Empfang schenkten Anita Báchorová und Petra Tichá Husemann einen Kalender vom Gebirge aus Trutnov. Husemann verteilte als Gruß aus Jever entsprechend beschriftete Jojos an die tschechischen Schüler.

Von Mai bis Oktober schwingen sich jeden Mittwoch Jevers Wind- und Wetterradler aufs Rad, um die nähere und weitere Umgebung zu erkunden. Dass die Touren gut organisiert und die Radler ein fröhliches Völkchen sind, hat sich inzwischen bis

nach Thüringen herumgesprochen: Silke und Gunnar Möller mit Jennifer (ovales Bild) und Bärbel Schmidt aus dem Thüringer Wald hatten im Sommerurlaub an der Küste die Wind- und Wetterradler kennen gelernt und am Ausflug nach Altharlingersiel teilgenommen. „Wir werden Euch weiterempfehlen!“ haben sie jetzt einen Gruß aus der Heimat an Jevers Radler geschickt.

Viel zu tun hatten die Mitarbeiter der Schnellrestaurant-Kette „Subway“ am Mittwoch bei der Eröffnung der neuen Filiale in Jever. Das Restaurant befindet sich an der Ecke Wangerländische Straße/Georg-von-der-Vring-Straße. Geschäftsführer Dirk Ulke und sein Team bieten dort eine große Auswahl an Sandwiches, Salaten, Gebäck und Drinks an. Geöffnet ist das neue Restaurant montags bis sonnabends von 9 bis 22 Uhr und sonntags von 11 bis 22 Uhr.


Verkaufen geht über Beziehungen zum Kunden“, so lautete das Thema des Tagesseminars, zu dem sich Frieslands Unternehmerfrauen im Handwerk jetzt eine versierte Expertin eingeladen hatten: Jose Flume ist Marketingpreisträgerin des Deutschen Handwerks. Sie erläuterte den Unternehmerinnen, dass Anfang und Abschluss eines Verkaufsgesprächs nicht die gleiche Bedeutung haben. „Das Ende bleibt immer viel mehr in Erinnerung als der Beginn“, machte sie klar – und brachte als Beispiel den Umgang mit Reklamationen: Wenn der Kunde mit einem guten Gefühl nach Hause gehe – „das Teil war zwar kaputt, aber der Verkäufer war sehr nett“ – dann sei alles gut gelaufen.

Rettungsbrote für Rettungsboote: die Bäckerei Ulfers-Eden mit Sitz in Jever und Hooksiel hat wieder Brote in Schiffsrumpf-Form gebacken und einen Teil des Verkaufserlöses der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gespendet. 900 Euro kamen so zusammen, die Inhaber Britta und Thomas Ulfers am Außenhafen Hooksiel an den Vormann des dort stationierten Rettungskreuzers, Ole Mammen, und an Karl-Heinz Katenkamp vom Informationszentrum der DGzRS überreichten. Die DGzRS finanziert sich ausschließlich mit Spenden.