• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland

Besuch aus Fernost

20.02.2018

Seit Sonntag ist es in Varel deutlich internationaler als sonst. Der Grund: Das Lothar-Meyer-Gymnasium hat eine Delegation aus China zu Gast. Die Schüler und Lehrer der Zhejiang Xiaoshan High School sind am Sonntag in Norddeutschland angekommen und erkunden nun eine Woche lang das Friesland. Bei einem offiziellen Empfang am Montagvormittag in der Aula begrüßte der stellvertretende Schulleiter Clemens Pauer die Gäste aus Fernost. „Ich hoffe, dass Ihr euch in euren Gastfamilien schon etwas zu Hause fühlt“, sagte er in seiner Ansprache. Auch Bürgermeister Gerd-Christian Wagner empfing die Gäste mit einem nordischen „Moin“. Untermalt wurde der Empfang vom Orchester des Gymnasiums unter der Leitung von Petra Roloff und einem Wirtschafts-Vortrag von Malte Bruns. Zum dritten Mal hat das Lothar-Meyer-Gymnasium Besuch aus China. Über 8000 Kilometer legten die Schüler auf ihrem 13 Stunden langen Flug zurück. Empfangen wurden sie von den 15 Teilnehmern des Seminarfachs.

Die gesamte Woche über stehen jede Menge verschiedene Aktivitäten auf dem Plan. Am Montagabend wurde gemeinsam gebowlt, dazu kommen in den nächsten Tagen noch Ausflüge nach Jever, Hannover und in den Harz auf den Brocken. „Dazu haben wir eine gemeinsame Boßeltour geplant. So gehört sich das schließlich in Friesland“, sagte Schüler Jannik Kaup. Ab dem 25. Februar werden sich die chinesischen Gäste auf Deutschland-Reise begeben. Vom 23. September bis 7. Oktober statten dann die Schüler des Lothar-Meyer-Gymnasiums ihrer Austausschule in China einen Besuch ab. Auch hier wird es eine Woche lang in Austauschfamilien gehen, ehe sich die Klasse auf eine Reisewoche begibt. „Ein Besuch in Shanghai und der Chinesischen Mauer sind dann auf jeden Fall Pflicht“, sagt Kaup.

Im Rahmen der laufenden Ausstellung „Schlittschuhläufer in alten Ansichten“ fand im Dangaster Weltnaturerbeportal ein Vortrag über die historischen Aspekte des „Schöfelns“ und die aktuelle Bedeutung der eisigen Leidenschaft des Schlittschuhlaufens statt. Erhard Brüchert aus Bad Zwischenahn, Autor von zahlreichen Theaterstücken, Hörspielen und Romanen, u. a. „Frostfieber in Friesland“ hielt mit vielen gezeigten Fotos einen Vortrag über den winterlichen Volkssport. Karl-Heinz Martinß eröffnete den Vortragsabend mit dem Gedicht „Schlittschuh kaufen – Schlittschuh laufen“ von Erich Kästner. Besonders beeindruckt waren die Zuhörer von seinem persönlichen Bericht über die „Elfstedentocht“ (Elf-Städte-Tour) im Januar 1997, einer fast 200 Kilometer langen Strecke mit über 16 000 Teilnehmern. Die Ausstellung mit historischen Karten, die winterliche Motive und künstlerische Darstellungen von Schlittschuh laufenden Paaren sowie jungen und älteren Einzelläufern zeigen, wird ergänzt durch zwei Schaukästen, in denen historische Schlittschuhe und themenbezogene Schaustücke und Literatur zu betrachten sind. Sie ist noch bis zum 26. Februar 2018 im Foyer des Weltnaturerbeportals in Dangast zu den regulären Öffnungszeiten zu sehen.

Passend zur kalten Jahreszeit hat sich das Team vom „Heißen Teller“ wieder etwas einfallen lassen: Es gab bei der aktuellen Witterung Grünkohl und dazu ein arabisches Linsengericht. Auch eine Kleiderbörse wurde für die Betroffenen wieder eingerichtet. Es gab Bettwäsche, Handtücher und Pullover, alles wurde dankend angenommen. Einen besonderen Dank richtete Organisator Alexander Westermann an Wiebke Bruns und Karin Leickel von der Zeteler Gruppe „Frauen stricken mit Herz“, die eine große selbst gemachte Decke zur Verfügung gestellt hatten. Diese fand nun bei einem Betroffenen, ein neues Zuhause. Dazu bedankte sich das gesamte Team, für die großzügige Spende des Repair Cafés in der vergangenen Woche. Auch ein Termin für die nächste Veranstaltung steht bereits fest: So soll der nächste heiße Teller am Samstag, 24. März, stattfinden.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.