Das Weltnaturerbe Wattenmeer näher bringen – das war Motto der Sonderveranstaltung des Nationalpark-Hauses Wangerooge und des Mellumrats. Bei einem Spaziergang im Osten Wangerooges und einer kleinen Geburtstagsfeier im Anschluss wurden der Nationalpark Wattenmeer, die Insel und die Auszeichnung Weltnaturerbe besprochen – für die Gäste aus dem Süden ein neuer und spannender Lebensraum. Seit dem Wochenende, pünktlich zum 5. Geburtstag des Weltnaturerbes, sind das dänische Wattenmeer und deutsche Offshore-Bereiche mit von der Partie – 11 500 Quadratkilometer Wattenmeer sind jetzt Weltnaturerbe. Nach der Geburtstagswanderung wurde dann bei einem Stück Geburtstagstorte und einer Tasse Ostfriesentee im Café Neudeich weitergefeiert. Alle waren sich einig: Das Weltnaturerbe Wattenmeer ist eine Reise und eine Sünde wert.

Eine besondere Vorstandssitzung führte die Frauen-Union Friesland nach Wangerooge. Nach einem herzlichen Empfang durch Curt Hanken und einer kurzen Führung durch das Dorf tagten die Vorstandsdamen im Café Pudding. Sie nutzen den Besuch auf der einzigen bewohnten friesischen Insel zum regen Austausch mit CDU-Vorsitzender Diana Mischke, dem ehemaligen Kreisvorstandsmitglied Curt Hanken und dem künftigen Bürgermeister Dirk Lindner. Neben dem Küstenschutz ist insbesondere die Verkehrsanbindung der Insel ein Dauerbrenner. Verbesserungswürdig sei vor allem die Situation am Sander Bahnhof, an dem Urlauber in den Tidebus nach Harlesiel umsteigen. „Viele Urlauber kommen schon gestresst und verärgert auf der Insel an. Hier muss die Deutsche Bahn endlich reagieren“, so Mischke. Frauen-Unions-Vorsitzende Christel Bartelmei möchte die Besuche auf der Insel zu einer regelmäßigen Einrichtung machen: „Der Austausch zwischen den friesischen Verbänden und Vereinigungen der CDU ist uns ein wichtiges Anliegen, der Besuch bei der CDU Wangerooge ist aber immer ein besonderes Erlebnis.“

Die ehemaligen Wangerooger Carolin und Dirk Uloth und ihre Kinder hat es schon vor Jahren in die Schweiz verschlagen – die Liebe zur Insel blieb aber. Was lag da näher, dass Sohn Luka, mittlerweile in der 6. Klasse der Primarschule Ferenberg in der Gemeinde Bollingen im Kanton Bern, seiner Klasse daher vorschlug, die nächste Klassenfahrt in seiner alten Heimat auf Wangerooge zu verbringen. Dirk Uloth, ehemaliger Pilot bei den Inselfliegern, nutzte seine alten Kontakte zur Insel und so kam es zur länderübergreifenden Kooperation zweier Schulen. Die Klassen 4, 5 und 6 der Grund- und Inselschule Wangerooge reisten zur Klassenfahrt in die Schweiz, bei der viele Inselkinder erstmals richtige Berge kennen lernten und entdeckten, dass es auch Schnee im Sommer geben kann. Kurze Zeit später kamen nun zehn Kinder aus der Schweiz mit zwei Lehrerinnen sowie Dirk Uloth und Tochter Amelie zum Gegenbesuch. Vormittags war selbstverständlich gemeinsamer Unterricht, an den Nachmittagen standen viele Aktivitäten auf dem Programm: Zu Fuß ums Ostende, mit dem Rad um den Westen, hoch auf den Alten Leuchtturm, Wattwanderung, Schwimmbad und Kutterfahrt zu den Seehundbänken mit Krabbenfang. Natürlich durften auch einige Bäder in der Nordsee nicht fehlen, denn für allen Teilnehmer der Schweizer Gruppe war es der erste Besuch an der Nordsee. „Besonders gefallen hat uns, dass hier keine Autos fahren dürfen“, so Francine Graf und Sarah Langenegger, die beiden Schweizer Lehrerinnen. Sie wollen wieder kommen.

Seit 25 Jahren ist Wolfgang Tholen als Gemeindearbeiter auf dem Wangerländer Bauhof beschäftigt. Am 1. Juli feiert er Dienstjubiläum. Im Rahmen einer Feierstunde überreichen ihm Bürgermeister Harald Hinrichs und Personalratsvorsitzender Wieland Rosenboom eine Dankesurkunde.


Im Vorfeld des Dorffests Hohenkirchen findet seit vielen Jahren das Boßeln um Dorf- und Straßenpokal, ausgerichtet von „Fleu herut“ Hohenkirchen, statt. Auch in diesem Jahr nahmen zahlreiche Gruppen am Wettkampf teil. Beim Dorfpokal der Frauen siegten das Volleyball-Team mit 613 Metern vor dem Frauenchor (489 Meter), bei den Männern hatte das Bauunternehmen Peters (1076) die Nase weit vorn. Auf den Plätzen folgten Feuerwehr I (893) und Bauhof (817). Den Straßenpokal holten bei den Frauen die Edo-Wiemken-Straße (504), bei den Männern die Uhlandstraße (777) und bei den gemischten Teams die Boing-von-Oldersum-Straße (729).