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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Basteln für den Meistertitel

17.05.2018

Altjührden In den Hallen der Warenausgabe bei Maschal wird geklebt, gefaltet und getackert, was das Zeug hält. Dort bauen die Azubis Sarah Stölzle, Vanessa Diller, Luca Schultz und Marten Miehe nämlich gerade an ihren zwei Kartonbooten, mit denen sie am 1. Juni bei der Kartonboot-Regatta im Vareler Hafen an den Start gehen wollen. Bootsbauer- oder Paddelerfahrung gibt es dort nicht. Das Möbelhaus ist zum ersten Mal bei der Regatta dabei.

Bei der übergroßen Bastelarbeit ist Gründlichkeit gefragt – ein kleines Leck kann bei der Kartonboot-Regatta schließlich schon das Aus bedeuten. „Wir sind da zuversichtlich, es sieht ja jetzt schon stabil aus“, sagt Vanessa Diller, mit Blick auf das fast fertige Innenleben des Bootes. Aber selbst wenn etwas schiefgeht: „Wir können alle schwimmen.“

52 Teams liefern sich am 1. Juni bei der Kartonboot-Regatta packende Rennen im Vareler Hafen. BILD: Archiv

Paddeln um den Weltmeister-Titel

Die Kartonboot-Regatta findet in diesem Jahr bereits zum vierten Mal statt. Insgesamt treten am Freitag, 1. Juni, 52 Teams mit mehr als 300 Mitgliedern bei dem Wettkampf an. Von 10 bis 16 Uhr finden 15 Durchgänge im Becken des Vareler Hafens statt. Startpunkt für die Teilnehmer der „Zweier-Kartonkajak-Meisterschaft“ ist an der Schleuse. Die Strecke misst rund 500 Meter. An der Schleuse wird es auch verschiedene Stände geben. Bands sorgen während des Spektakels für Live-Musik.

Für die Schwimmfähigkeit der Kartonboote sorgen am Ende vor allem die Farbe und die hoffentlich bestens versiegelten Nähte zwischen den insgesamt 36 Kartonteilen. „Es muss ganz dicht sein, ein Viertelliter kann schon reichen, dann weicht der Karton auf und das Boot geht unter“, erklärt Uwe Brennecke. Er ist Mitorganisator der Kartonboot-Regatta und hat die Pläne für die Boote parat. Nach seinen Schablonen zeichnen die Azubis die Teile auf, schneiden sie aus und bauen dann daraus die Boote zusammen. „Mit etwas handwerklichem Geschick geht das ganz gut von der Hand“, sagt Vanessa Diller – auch wenn das Schneiden des Kartons ein wenig kraftraubend ist.

Auch wenn Karton und Wasser sich ja eigentlich nicht besonders gut miteinander vertragen, sind die Boote erstaunlich langlebig. Andere Teams treten mit Booten an, die sie schon für die Regatten in den vergangenen Jahren gebaut haben.

Die Maschal-Azubis bauen gleich zwei Boote zusammen, mit denen sie bei der Regatta antreten wollen. Rund acht Stunden Arbeit stecken am Ende in den beiden Booten. Sind erst einmal alle Teile zusammengefügt, sollen die Boote schließlich in den Farben ihres Ausbildungsbetriebs erstrahlen. „Wir wollen damit natürlich auch auf uns aufmerksam und Werbung für die Ausbildung bei uns machen“, erklärt Vanessa Diller.

Die beste Werbung wäre natürlich, den ersten Platz zu holen. Titelambitionen hat das Team auf jeden Fall. Damit aber nicht gleich der erste Durchgang ins Wasser fällt, steht anfangs noch etwas Training an. „Ich denke, wir bekommen das ganz gut hin. Wir müssen uns auf jeden Fall noch eine Taktik zurechtlegen, schließlich ist keiner von uns in einem Ruderverein“, sagt Vanessa Diller. Wie genau sich die Azubis auf die beiden Boote verteilen steht noch nicht fest. „Das sehen wir dann beim Training. Es muss ja auch kräftemäßig passen“, sagt Luca Schultz.

Rund zwei Wochen bleiben noch für die Vorbereitungen – dann wird es ernst für die Azubis bei der Kartonboot-Regatta.


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Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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