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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Bei Gesamtschule scheiden sich die Geister

03.09.2016

Varel Breiten Raum nahm im Wahlforum auch das Thema Schule ein. Olaf Ulbrich, Leiter der NWZ -Redaktion Varel, fragte die Vertreter der Parteien und die beiden Einzelkandidaten, ob Varel eine Integrierte Gesamtschule braucht. „Wir brauchen eine IGS, die Oberschule ist überflüssig“, fand Alexander Westerman klare Worte, „in der IGS wird das soziale Miteinander gefördert“. Derselben Ansicht ist Timo Onken: „Das dreigliedrige Schulsystem ist überholt, es führt zur Ausgrenzung.“ Die IGS in Zetel sei „nichts Halbes und nichts Ganzes, da sie keine Oberstufe hat“.

Auch Bernd Köhler bedauert, dass die IGS in Zetel und nicht in Varel geschaffen wurde und dass die IGS in Zetel keine Oberstufe hat. Einen eventuellen Antrag einer der beiden Vareler Oberschulen, IGS zu werden, würde er unterstützen, kündigte er an.

Jost Etzold sprach sich dafür aus, alle Schulstandorte zu erhalten. Nach der Einrichtung der IGS in Zetel brauche Varel jetzt keine IGS mehr, betonte der FDP-Politiker.

Oberstes Gebot für Jürgen Bruns ist es, Schulstandorte zu erhalten. Wenn der Bedarf am Lothar-Meyer-Gymnasium so groß sei, müsse der Landkreis dort weitere Räume schaffen, forderte er.

Gegen eine IGS in Varel sprach sich Hergen Eilers ebenso wie Karl-Heinz Funke aus. Das LMG müsse vernünftig ausgestattet werden, sagte Funke, ebenso die Förderschule. Sigrid Busch stellte fest, dass für die Grünen „die IGS die beste Schulform ist“. Sie kündigte an, dass die Partei einen eventuellen Antrag unterstützen würde.

Ein Schulentwicklungskonzept forderte Cordula Breitenfeldt, wobei auch Flüchtlinge einbezogen werden müssten.

Traute Börjes-Meinardus
Varel
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2502

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