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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Post Aus Südafrika: Eintauchen in eine ganz andere Welt

04.10.2017

Bohlenberge /East London Ich dachte immer, der Tag des Abflugs würde nie kommen, doch die letzten Wochen in Deutschland sind dann doch auf einmal verflogen. Am 27. August hieß es Aufbruch: Das Abenteuer Südafrika beginnt!

Wir sechs zukünftigen Freiwilligen aus Berlin sind zusammen mit den zukünftigen Freiwilligen aus East London ab Frankfurt über Johannesburg nach East London geflogen. Der Abschied von meinen Freunden und Familie in Deutschland fiel mir schwer, aber ab dem Moment, in dem wir durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen gingen, begann die Vorfreude auf das Jahr.

In East London wurden wir dann von Brett, unserem Projektkoordinator und Mentor vom ASC, abgeholt. Als erstes ging es zum Haus der Freiwilligen aus East London. Auf dem Weg dorthin sind uns auch schon die ersten Dinge aufgefallen – überall auf den Straßen waren Menschen und Tiere, die herumlaufen und sich von den Autos nicht ablenken lassen. Auch auf der Autobahn. Außerdem liegt sehr viel Müll überall herum.

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Abends gab es dann gemeinsam Pizza bei Brett und wir verbrachten zwei Nächte in East London. Geplant war eigentlich nur eine, doch unser Auto, der Caddy, wollte leider nicht so wie wir und musste erstmal in die Werkstatt.

Am Mittwoch (30. August) sahen wir dann zum ersten Mal unser Haus in dem Ort namens Berlin, in dem wir wohnen. Ich werde mir dieses Jahr ein Zimmer mit Henrike teilen. Außerdem wurden wir alle an den Schulen vorgestellt. An der Nobutho Primary School wurden mein Projektpartner Tom und ich sehr herzlich empfangen. Wir wurden voller Freude und Euphorie umarmt. Auch die Kinder schauten schon neugierig aus den Fenstern und Türen, um zu gucken, wer wir Neuen sind.

Die nächsten Tage verbrachten wir damit, uns einzuleben und die Umgebung zu erkunden. Diese ist in unserem Ort Berlin sehr wechselhaft, teilweise gibt es hier Flächen, auf denen sich sowohl kleine Blechhütten aneinander reihen, als auch „reichere“ Häuser. Berlin besteht aber grundsätzlich nur aus einer Hauptstraße mit kleineren Läden und mehreren Nebenstraßen dazu, in welcher auch wir leben. Alles somit ziemlich überschaubar. Was mich überrascht hat, waren die vielen Straßenhunde, die überall herumstreunen. Für Wocheneinkäufe und zum Tanken fahren wir immer nach East London, in die nächstgelegene Stadt. Nicht zu vergessen sind unsere Nachbarskinder, sie kommen jeden Tag vorbei zum Spielen. Morgens und auch nachmittags klopfen sie an unsere Fenstern und an die Tür, fragen nach Bällen, und wir spielen draußen Fußball oder andere Spiele.

Dann kam unser erster Tag an der Nobutho Primary School. Es waren so viele Eindrücke auf einmal, wir wurden kurz von Mr. Mahlulo (er ist super lieb und unsere Ansprechperson an der Schule) herumgeführt. Er hat uns den Sportplatz und die Klassenräume gezeigt. Danach ging es auch schon los: Wir haben mit Grade R (Vorschule) und Grade 1 angefangen, Spiele gespielt und uns bewegt. Vor allem bei den kleineren Schülern stellt die Sprache noch eine Herausforderung dar, denn wir verstehen kein Xhosa und die Schüler kein Englisch.

Und das ist mein Projekt: Meine persönliche Einsatzstelle ist die Nobutho Primary School in Berlin. Berlin ist ein Dorf im Eastern Cape mit ca. 3000 Einwohnern und liegt ungefähr 30 Kilometer von der Stadt East London entfernt. Meine Schule liegt jedoch etwas außerhalb von Berlin, in Tschabo. Der Weg dorthin besteht im ersten Teil aus einer normalen geteerten Straße, danach wechselt die Strecke in einen langen Sandweg mit vielen tiefen Schlaglöchern, Rillen und großen Steinen.

Mein Projektpartner und ich haben die Aufgabe, die Lehrer am Vormittag beim Sportunterricht zu unterstützen und nachmittags Sportprojekte umzusetzen. Es ist jedes Mal super schön, die Kinder lachen zu sehen! Die Anfangssorge, dass die Kinder einen eventuell nicht mögen, war komplett unbegründet. Jeden Tag kommen die Kinder angerannt, umarmen einen und wollen kuscheln.

Mittlerweile haben wir übrigens leider nicht mehr unseren Caddy. Bereits in den ersten Wochen ist er mehrmals kaputt gegangen und dann endgültig mit einem Motorschaden auf der Autobahn liegengeblieben.

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