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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Bronzeäxte begeistern die Schüler

23.09.2010

BOCKHORN Christian Naumann, Lehrer an der Haupt- und Realschule Bockhorn, hat seine guten Beziehungen ins Schleswig-Holsteinische genutzt und für ein Projekt an seiner Schule Kai Schaper gewinnen können. Der ist Magister der Ur- und Frühgeschichte, sein Spezialgebiet ist die Musikarchäologie. Zudem ist Schaper Teamtrainer, Erlebnis- und Wildnispädagoge und zurzeit Bildungsreferent für Pfadfinderarbeit in Neumünster.

Vertreter von „Mugwurz“

Schaper vertritt „Mugwurz“ (ein alter Name für die Pflanze Beifuß), der Begriff bedeutet soviel wie „kräftige Wurzel“. Dahinter steht eine ganze Reihe von verschiedenen Bildungsangeboten, so auch „Archäologie und Geschichte in Schulen“ – und darum ging es in Bockhorn.

Die fünften Klassen müssen an Geschichte herangeführt werden, ein für sie neues Fach. Dafür wollte Naumann besondere Wege gehen, um diesen Zugang spannend zu gestalten. Schaper war dafür der richtige Partner. Er hatte aus der Lehrsammlung des Archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein originale Ausgrabungsexponate mitgebracht, „echte alte Dinge“, wie er den Schülern erklärte. Die Jungen und Mädchen standen staunend vor Bronzeäxten und Flintmessern, bis zu 20 000 Jahre alten Zeugnissen vergangener Menschen-Geschlechter.

Kunde von den alten Dingen

Spielerisch führte Kai Schaper die Schüler in sein Fachgebiet ein. Archäologen waren den Kindern tatsächlich unbekannt, selbst „Indianer Jones“ war kein Begriff. Doch Schritt für Schritt wurden sie vertrauter mit der „Kunde von den alten Dingen“, wie Schaper den Begriff Archäologie übersetzte. Immerhin konnte er aus eigener Praxis berichten, hatte er doch schon in Russland an Grabungen teilgenommen.

Ein Schüler wusste, dass die Archäologen vor allem im Süden der Welt arbeiten würden: „Denn da gibt es Mumien“. Auch von Metalldetektoren hatten die Kinder schon gehört. Ein Junge zog nach den Anleitungen Schapers auch den richtigen Schluss, dass sich damit sogar Knochen, also Gräber finden lassen würden, über den Schmuck als Grabbeigaben. Dass man mit diesen Detektoren sogar Feuerstellen „hören kann“, dieses Beispiel Schapers führte ganz tief in die Geheimnisse der Archäologie hinein.

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