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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Nachhaltigkeit in Friesland: Wissen anbieten und teilen

28.11.2020

Dangast Wie kann Varel nachhaltiger werden? Diese Frage stellte der „Gemeinnützige“ kürzlich seinen Lesern. Auf den Aufruf hat sich Lars Klein mit seinem Team vom Nationalpark-Haus in Dangast gemeldet:

„Viel zu selten sind aus unserer eigenen Erfahrung heraus die eigentlichen Gründe bekannt, warum Zukunftsfähigkeit, ein für uns anderes Wort für Nachhaltigkeit, so wichtig ist. Wer kennt die Kernverkettungen der Klimaänderung konkret? Was bedeutet die 1,5-Grad-Grenze? Wie belastet Makro- und Mikroplastik die einzelnen Elemente der Ökosysteme?

Umweltbildung zentral

Die dafür als einen ersten Schritt notwendige Bildung für nachhaltige Entwicklung praktizieren wir im Nationalpark-Haus täglich in unseren Führungen, Schulveranstaltungen und Seminaren. Wir sind auch anerkannter außerschulischer Lernstandort und arbeiten eng mit den Schulklassen an diesen Themen. An den Mikroskopen erkennen die Schüler die Rolle von Mikroplastik unter den Wattbewohnern, die vorher im Watt genau studiert worden sind, und lernen die eigentlichen Ursachen der Problematik direkt kennen.

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In der Arbeit des Nationalpark-Hauses geht es bereits seit Jahrzehnten auch um unsere eigene integrative Rolle als Menschen in diesem System. Nichts anderes bedeutet die Zukunftsfähigkeit unserer Lebensumstände: Nur soviel zu nehmen, wie wir auch zurückgeben können. Ganz wichtig dabei ist, dass wir das in unserer Arbeit sehr unideologisch handhaben, offen für alle sind und zum Mitmachen anregen, niemand wird ausgeschlossen. Denn weder Ökonomie, noch Ökologie dürfen in der Lösungsfindung für sich betrachtet werden.

Beim Thema Klimaänderung geht es auch um den Faktor Zeit. Und dabei kann es nur um tragfähige Kompromisslösungen und Ideen gehen, die wirken müssen. Im Nationalpark-Haus Dangast haben wir mit solchen Kommunikationsprozessen bereits sehr gute Erfahrungen gemacht, wurde doch hier im Haus erstmals überhaupt an der niedersächsischen Nordseeküste an einem Runden Tisch einer Arbeitsgruppe aus verschiedensten Interessenvertretern eine Gemeinschaft zwischen Naturschutz und Küstenschutz vor dem Hintergrund der Deicherhöhungen hervorgebracht: Das „Küstenforum“, das wir noch immer leben und dessen Ideen und Konzepte seitdem auf die ganze Küste ausgestrahlt haben.

Auf Erfahrungen bauen

Die Erfahrungen daraus liegen noch vor, und es könnte damit ein Beispiel für die aktuellen Gespräche um mehr Nachhaltigkeit sein, wenn es gewünscht wird. Wir drängen nicht, wir stellen unsere Expertise nur bereit.

Was wir uns in diesen Prozessen wünschen, ist eine konstruktive Gesprächssituation zwischen Akteuren verschiedener Bereiche, so wie wir es selbst seinerzeit betrieben haben. Tragende Konzepte müssen her, wenn sie gewollt sind, die, wie in unserem Küstenforum, funktionieren und nach außen strahlen können. Wir können in Dangast unser Know-How anbieten und es teilen.“

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