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NWZonline.de Region Friesland Bildung

ORTSGESCHICHTE: Denkmal mit bewegter Historie

22.11.2006

HORUMERSIEL Das Horumersieler Denkmal entstand nach dem Krieg von 1870/71. Vor 20 Jahren fand es seinen jetzigen Platz beim Küstenwachboot KW 19.

von klaus homola HORUMERSIEL - Denkmale gibt es viele, doch das kleine Kriegerdenkmal in Horumersiel nahe des Denkmals der Marinekameradschaft Horumersiel hat eine besondere Geschichte.

Aufgestellt wurde der Stein von denen, „die aus dem glorreichen Krieg 1870/71 zurückgekommen sind“. Dazu zählten sich Eltern der Kinder der einklassigen Volksschule in Horumersiel, die durch eine Spendensammlung das Denkmal an der Schule aufstellen ließen.

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Die Jungen waren gehalten, regelmäßig Stein und Gitter zu säubern, die Mädchen mussten ringsum Blumen pflanzen.

Als die ab 1904 zweiklassige Schule 1965/66 verkauft wurde, zog das Denkmal in den neuen Schulgarten der Grundschule in Horumersiel um. Zeitweilig kümmerte sich die Kyffhäuser-Kameradschaft Horumersiel um die Pflege.

Durch den Bau einer Turnhalle zu Beginn der 80er Jahre musste es erneut weichen und wurde zum Bauhof der Gemeinde bei der Kläranlage Hohenkirchen gebracht.

Wieland Rosenboom machte den Vorsitzenden der am 1. April 1979 gegründeten Marinekameradschaft, Jürgen Pasche, auf den Zustand des Denkmals aufmerksam, das durch den häufigen Transport lädiert war.

Bemühungen der Marinekameradschaft, das Denkmal von der Gemeinde zurückzubekommen, hatten schließlich Erfolg. Es fand seinen Platz erneut an der ehemaligen alten Schule, die jetzt als Gaststätte „Zu den Seehundsbänken“ genutzt wurde und Vereinslokal der Marinekameradschaft war.

Als der Wirt Georg Hillers 1982 verstarb und das Haus verkauft wurde, fand das Denkmal bei Malermeister Hans-Joachim Buchholz in Horumersiel einen Abstellplatz. Buchholz sollte es wieder aufmöbeln.

Als die Marinekameradschaft nach vielfältigen Bemühungen das Küstenwachboot KW 19 am 30. April 1985 am jetzigen Platz in Horumersiel positionieren konnte, wurde nicht weit davon entfernt ein Gedenkstein für die auf See Gebliebenen enthüllt. Und so ergab es sich zwangsläufig, dass auch das Sandsteindenkmal hier einen neuen Platz fand. Dazu wurde es mit dem ursprünglichen schmiedeeisernen Gitter umgeben.

Jedes Jahr am Volkstrauertag wird hier nun gemeinsam aller Toten der vergangenen Kriege gedacht.

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