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NWZonline.de Region Friesland Bildung

„Ein Ding aus dem Tollhaus“

10.05.2019
Betrifft: „Wer fliegt, muss für den Klimaschutz zahlen“, NWZ vom 8. Mai

„Mit großem Interesse und gleichzeitiger Verwunderung habe ich den Artikel gelesen. Ich finde es grundsätzlich sehr gut, wenn junge Menschen für sich den Horizont öffnen und ihre Erfahrungen erweitern sowie Vorurteile abbauen. Dies kann Schule sehr gut unterstützen. Auch das Fliegen für nicht äußerst notwendige Reisen sollte reduziert werden. Doch was hier im LMG praktiziert werden soll, ist ein Ding aus dem Tollhaus.

Erstens werden nicht die Schüler mit der „Kompensations-Abgabe“ direkt betroffen, sondern es sind hier im Regelfall die Eltern, die den Mehrpreis zahlen.

Zweitens können die obigen geforderten Ziele z.B. auch durch Reisen in EU-Länder erreicht werden. Ich denke hier insbesondere z.B. an Slowenien, Polen, Rumänien und die Slowakei. In diesen Ländern kann erfahren werden, wie Menschen (in vergleichbaren Orten, wie Varel) noch nicht nach westlichen Gewohnheiten leben.

Die Reiseziele (...) können gut mit der Eisenbahn erreicht werden. Drittens: Kontakte könnten leichter durch die Entfernung aufrechterhalten werden und in nachfolgenden Projekten vertieft werden.

Viertens: Die Fahrt mit dem Zug in diese Länder wird eine unmittelbare Erfahrung für die Schüler sein, die mitunter prägend sein können. Fünftens ist zu sagen, dass auch geplante „Kompensationen“ nicht das eigentliche Problem der CO2-Problematik lösen, sondern nur verlagern. Das Fliegen wird dadurch ja nicht verhindert. Es gibt wohl nur „ein gutes Gefühl“.

Sechstens bin ich aufgrund meiner Lebenserfahrung der Überzeugung, dass nur über einen spürbaren Verzicht des Gebrauchs von CO2-Erzeugern ein Umdenken erreicht werden kann. Dies gilt in der großen Politik wie auch in der Realität unserer direkten Umwelt (...)“

Klaus Cammans
Varel

„Bei Ihrem Bericht bleibt einem die Spucke weg. Hier kann man nur sagen: „Die spinnen, die Römer “. Was haben sich die Verantwortlichen des LMG nur dabei gedacht, so einen Unsinn zu verzapfen. In ihrem Artikel sind Schüler abgebildet, die nach China gereist sind. Wie sind sie dort hingekommen? Sind sie zu Fuß auf der neuen chinesischen Seiden-Straße gepilgert?

Will man nun erreichen, dass die Schüler ihren Eltern beibringen, ihre Urlaubsziele z.B. Mallorca, Kanaren, Italien, Türkei usw. nicht mehr zu buchen wegen des Klimaschutzes? Ich glaube, hier geht man etwas zu weit.

Wie sollen die Urlauber ohne Flug diese Ziele erreichen? Es wäre interessant, von den Umweltschützern zu erfahren, wie und womit man jetzt verreisen soll oder darf.

Vielleicht könnte man auch die Politiker darauf hinweisen, dass sie ihre Geschäftsreisen und Auslandsbesuche künftig nicht mehr mit dem Flugzeug, sondern mit einem Ballon erledigen können. Dann bräuchte man auch die drei neuen Flugzeuge nicht mehr ordern, denn sie sind ja umweltschädlich wegen der hohen CO2-Werte.“

Peter Richter
Varel

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