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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Eltern: Oberschule hat Vorzeigecharakter

18.06.2013

Obenstrohe „Eine gute Schulform braucht Zeit, um sie zu erproben und sie zum Erfolg zu führen“, sagt die Rektorin der Oberschule Obenstrohe Heike Helmerichs. Seit dem Herbst 2012 ist die Obenstroher Schule eine Oberschule. Drei fünfte Klassen bestehen (im nächsten Schuljahr wahrscheinlich zwei), deren Kinder als Oberschul-Klassen unterrichtet werden. Und wenn es nach den Erfahrungen der Lehrer geht, soll es auch bei der Schulform Oberschule bleiben. „Wir haben gemerkt, dass in dieser Schulform viele Möglichkeiten stecken, dass man als Pädagoge viel machen kann“, sagt Rainer Müller, Klassenlehrer der 5b, und das bestätigt auch Vera Prestifilippo, Klassenlehrerin einer anderen fünften Klasse, in der auch drei Kinder mit Behinderung unterrichtet werden. „Wir wollen das zu Ende bringen, ohne gleich auf den nächsten Zug zu springen“, sagt Müller zu der Diskussion um eine mögliche weitere Integrierte Gesamtschule in Friesland. „Nach einem Jahr kann man feststellen, dass die Entscheidung, jahrgangsbezogene Oberschule zu werden, richtig war. Sie ermöglicht eine wohnortnahe Beschulung, es passt zu unseren Schülern“, sagt Heike Helmerichs: „Es ist eine Schulform, die die Schüler abholt und der Forderung nach inklusiver Beschulung nachkommt.“ Richtig sei es, die Schüler nicht gleich in Leistungskurse zu unterteilen. In Englisch und Mathematik gibt es in der Oberschule in den ersten beiden Jahren (5 und 6) keine Leistungsdifferenzierung, in Deutsch soll auch erst ab Klasse 8 in Kurse eingeteilt werden. Die Klassenlehrer sind in ihren Klassen mit mehr als zehn Stunden vertreten – zu dem Fachunterricht kommen Arbeits- und Übungsstunden, eine Stunde Sozialtraining und montags der gemeinsame Wocheneinstieg.

Für Elternvertreterin Ilona Zeigner, selbst Mutter eines Kindes mit Handicap, hat die Oberschule Vorzeigecharakter. „Dieses Konzept ist toll, es wird auch gelebt“, lobt sie die Erfahrungen in der Oberschule und den Unterricht für Kinder mit Behinderung. Das sind im nächsten Schuljahr schon neun Kinder in Obenstrohe. Heike Helmerichs: „Die Integrierte Gesamtschule ist eine gute Schulform, aber sie muss verantwortlich geführt werden und braucht hohes Engagement bei Eltern und Kollegium. Wir haben anderthalb Jahre hohes Engagement für die Oberschule aufgewendet.“ Rainer Müllers Lob geht auch an die Eltern, „die haben intensiv mitgearbeitet“, und Elternvertreterin Ilona Zeigner weiß um die Bedeutung der Schulform für die Schüler: „Die Kinder werden dort abgeholt, wo sie gerade stehen.“

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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