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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Betreuung: Evangelische Kindergärten werden für Stadt teurer

03.06.2017

Jever Die Stadt Jever wird mit dem Diakonischen Werk Jever einen neuen Vertrag über die Trägerschaft der evangelischen Kindergärten Hammerschmidtstraße Klein Grashaus, Ammerländer Weg und Lindenallee mit dem Waldkindergarten schließen. Ein entsprechender Beschluss fiel am Donnerstag mehrheitlich im Sozialausschuss. Der neue Vertrag wurde notwendig, weil die Oldenburgische Kirche zurzeit mit allen Kommunen einheitliche Vereinbarungen über die Kindergarten-Trägerschaft aushandelt.

Die Kirche hat beschlossen, die bisherige Bezuschussung der laufenden Betriebskosten mit 10 Prozent 2018 auf einen Festbetrag umzustellen – und damit steigen die Kosten für die Stadt: Die Kirche reduziert ihren Zuschuss von 209 180 Euro auf 198 000 Euro.

In diesem Jahr finanziert die Stadt Jever den Betrieb der Kindergärten und Krippen in kirchlicher Trägerschaft mit 1 350 180 Euro – 154 680 Euro mehr als 2016. Das Haushaltsvolumen der ev. Kindergärten beläuft sich auf insgesamt 2 997 980 Euro.

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Neu im Vertrag ist außerdem, dass der pädagogische Geschäftsführer der Diakonie seine Halbtagsstelle mit 19,25 Stunden auf künftig 12 Stunden reduziert – damit sinkt der Anteil der Stadt Jever an den Stellenkosten von bisher 34 000 Euro auf 21 000 Euro. Allerdings wird die Diakonie die städtischen Kindergärten künftig nicht mehr pädagogisch mitbetreuen.

Im Ausschuss herrschte deshalb Einigkeit, dass Bürgermeister Jan Edo Albers mit der Kirche nachverhandeln soll, ob die Betreuung gegen Kostenübernahme nicht weiterhin von der Diakonie geleistet werden kann. Ansonsten müsste die Stadt die Leistungen für ihre Kindergärten zusätzlich einkaufen.

Trotz der Kostensteigerung für die Stadt sprach Bürgermeister Jan Edo Albers von einem „Zuschussangebot der Kirche, das nicht zu verachten sei“: Die Stadt habe damit gerechnet, dass auch die Verwaltungskosten-Pauschale von bisher 185 Euro pro Betreuungsplatz steigt. Doch die werde nicht angefasst.

Beschlossen wurde, dass als Übergangslösung bis zur Eröffnung der neuen Kinderkrippe an der Schützenhofstraße 2018 mit zwei Gruppen wieder Container zur Betreuung von 15 Kleinkindern am Kindergarten Klein Grashaus aufgestellt werden. Die Geburtenzahlen sind im vergangenen Jahr so sprunghaft angestiegen, dass die Zahl der Krippenplätze nicht ausreicht, um den Rechtsanspruch der Eltern auf einen Betreuungsplatz zu befriedigen. 2016 waren 146 Kinder auf die Welt gekommen, der Durchschnitt der Vorjahre liegt bei 115. Nach derzeitigem Stand geht die Stadtverwaltung davon aus, dass sich die Geburtenzahl in diesem Jahr wieder „normalisiert“ und bei etwa 120 Kindern liegt.

Um die Spitze abzufangen, sollen deshalb Container aufgestellt werden. Die Kosten von rund 25 700 Euro für Aufstellung, Miete und Ausstattung der Container sollen im Nachtragshaushalt eingeplant werden.

Die CDU regte im Ausschuss an, die Krippe im Dörp­hus Sandelermöns – dem ehemaligen Kindergarten – einzurichten. Doch laut Stadtverwaltung würden die erforderlichen Umbaumaßnahmen und die Pacht an den Dorfbürgerverein die Container-Kosten übersteigen. Zudem sei Eltern der Weg nach Sandelermöns kaum zuzumuten.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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