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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Soziales: Feilschen um die „Randbetreuung“

14.04.2016

Sande Der Preis steht, nun gilt es, die Nachfrage abzuwarten: Die Mitglieder des Sander Schulausschusses haben sich am Mittwoch mehrheitlich darauf geeinigt, dass der Beitrag für die Randbetreuung von 1,20 Euro je Stunde auf 5 Euro angehoben werden soll. Außerdem soll es einen Geschwisterrabatt von 50 Prozent geben. Die neue Regelung soll zum neuen Schuljahr ab 1. August gelten.

Der Festlegung ging ein längeres Feilschen voraus: Kosten für Personal wurden der Gebührenbelastung der Eltern gegenübergestellt. Für manche Mutter würde es sich kaum noch lohnen, zu arbeiten, wenn sie etwa für 7,50 Euro pro Stunde noch zwei Kinder betreuen lassen müsste. Ein von Elternvertretern vorgeschlagener Stundensatz von 2,50 beziehungsweise 1,25 Euro für das Geschwisterkind wurde ebenso abgelehnt wie eine Beitragsobergrenze.

Die Randbetreuung an Grundschulen soll berufstätigen Eltern helfen, ihre Kinder gut betreut zu wissen, wenn sie entsprechend früh zur Arbeit müssen oder erst am späten Nachmittag Feierabend haben. Sie können die Kinder morgens ab 7 Uhr, also rund eine Stunde vor Unterrichtsbeginn, in den Betreuungs-Frühdienst der Schule geben und/oder ihr Kind nachmittags von 15 bis 17 Uhr über den Ganztagsschulbetrieb hinaus betreuen lassen. Dafür zahlen Eltern bislang nur 1,20 Euro pro Stunde – die Gemeinde übernimmt den Löwenanteil der Personalkosten als freiwillige Leistung.

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Wie berichtet, stand dieses Betreuungsangebot wegen mangelnder Nachfrage schon vor dem Aus und sollte zum Ende dieses Schuljahres abgeschafft werden. Nach Elternprotesten und angekündigter größerer Nachfrage hat die Verwaltung ein neues Konzept erarbeitet und mit Blick auf die angespannte Haushaltslage der Gemeinde auch die Gebühren angefasst.

Beschlossen ist nun im einzelnen, dass die Verwaltung für die Randbetreuung wie auch für die Ferienbetreuung sowie für die kommunalen Kindergärten jeweils eigenständige Satzungen erstellt. Die Randbetreuung soll zunächst nur für das kommenden Schulhalbjahr fortgesetzt werden, um zu sehen, in welchem Umfang es tatsächlich genutzt wird. Eltern, die die Randbetreuung für ihr Kind in Anspruch nehmen wollen, müssen den Bedarf für das gesamte erste Schulhalbjahr verbindlich anmelden. Auch zu diesem Punkt gab es Kritik, da Eltern heutzutage auch schon mal von einen auf den anderen Tag erfahren, dass sie andere Arbeitszeiten haben und anderen Betreuungsbedarf haben.

Über das neue Modell der Randbetreuung wird am 15. Juni abschließend im Sander Gemeinderat beschlossen.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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