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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Schulwechsel: Fremdsprachen und Knalleffekte

13.04.2016

Sande Chemie ist, wenn es knallt und stinkt. Das wissen auch Dominic Staschen und Henrik Zilinski, Chemielehrer der Oberschule Sande, und haben den Schnuppertag für die Viertklässler der Grundschulen aus Sande und Schortens am Dienstag effektvoll vorbereitet. Zwischen Vorstellungen der Englisch-Plus-Klasse, der Französisch-Klasse und des Technik-Profils sorgte die funkensprühende Präsentation der beiden Chemiker für den Knalleffekt, für Staunen und eine Schrecksekunde bei rund 130 Kindern.

Werben um Schüler

Eine Konservendose ohne Boden und mit einem kleinen Loch im Deckel steht auf einem Tisch und wird von unten mit Wasserstoff befüllt. Da Wasserstoff sehr leicht ist, strömt er durch das Loch oben aus, wird entzündet und brennt als kleine Flamme. Nach einigen Sekunden ist ein leises Pfeifen zu hören, dann ein lauter Knall. „Nicht nachmachen zu Hause“, mahnen die beiden Lehrer.

Marketing, Werbetrommeln und Infotage müssen heutzutage sein im Wettbewerb der weiterführenden Schulen. Die Viertklässler, die mit den Sommerferien ihre Grundschulen verlassen und danach den fünften Jahrgang besuchen, haben einiges zur Auswahl und gucken sich mit Lehrern und Eltern in diesen Tagen um: Im Wettbewerb um Schüler mit dem Mariengymnasium in Jever, der Integrierten Gesamtschule in Schortens, der Kooperativen Gesamtschule in Wittmund und der Franziskusschule in Wilhelmshaven muss jede Schule sehen, dass sie ihre Klassen gefüllt bekommt, und Eltern und vor allem die Schüler von ihrem Bildungsangebot überzeugen. Nach dem Tag der offenen Tür im April war dies nun eine weitere Gelegenheit, bei der Wahl der weiterführenden Schule die richtige Entscheidung zu treffen.

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Die Oberschule in Sande hat aktuell 470 Schüler, so Schulleiter Hans-Joachim Vogt . Zum Schuljahresende in wenigen Wochen werden fünf zehnte Klassen und vermutlich auch eine neunte die Schule verlassen. Vogt hofft, dass der neue fünfte Jahrgang zweizügig wird. Anmelden können Eltern ihre Kinder am 3. und 4. Mai von 8 bis 16 beziehungsweise 8 bis 13 Uhr.

Völlig unklar ist derzeit, wie es mit Vogts Herzensprojekt, den so genannten Supra-Klassen weiter geht. Supra, die Abkürzung steht für „Schule und Praxis“, verhilft Jugendlichen, deren Schullaufbahn zu scheitern droht, mit einem besonderen Konzept zum Schulabschluss und Start in die Berufsausbildung. Drei Tage in der Woche lernen die Acht- und Neuntklässler in der Schule, an zwei Tagen lernen sie in Betrieben (die NWZ  berichtete). Die rot-grüne Landesregierung mit Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) hat dem erfolgreichen Bildungsprojekt schwere Steine in den Weg gerollt.

Schule kennenlernen

Für die Grundschulkinder, die am Dienstag zu Gast waren und von denen sicher viele nach den Sommerferien als Schüler wiederkommen, ist Bildungspolitik ganz weit weg. Nach dem Bühnenprogramm mit Musik, Fremdsprachen und Naturwissenschaften wurden die Grundschüler in kleine Gruppen aufgeteilt und durch das Schulgebäude geführt. Dabei lernten sie manchen künftigen Mitschüler und Lehrer kennen.

„Natürlich haben wir nicht nur am Schnuppertag für die Grundschüler und die Eltern geöffnet“, sagt Schulleiter Vogt. „Wer sich für unsere Schule interessiert, ist hier jederzeit willkommen.“


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwzonline.de/videos/friesland 
Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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