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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Informationen über Wespen, Hornissen und Co.

13.07.2018

Friesland Ein Wespennest unterm Dachvorsprung, Hornissen, die um die Fenster schwirren – was kann bzw. darf man tun? Darf ein Nest entfernt werden, und wer kann das?

Kontakt und Infos

Für weitere Informationen sind Ingo Logemann, Tel. 04461/919 50 80, E-Mail i.logemann@friesland.de, und Jens Eden, Tel. 04461/919 50 50, E-Mail j.eden@friesland.de, von der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Friesland Ansprechpartner.

Die ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater informieren zudem, welches Nest umgesiedelt oder ganz beseitigt werden soll. Zu beachten ist, dass die Beseitigung nur durch eine Fachfirma und bei Vorliegen einer Genehmigung durch die untere Naturschutzbehörde möglich ist. Denn neben den Hornissen unterliegen auch die verschiedenen Wespenarten und ihre Nester einem Schutz nach dem Bundesnaturschutzgesetz.

Die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden und die untere Naturschutzbehörde des Landkreises vermitteln bei Bedarf den Kontakt zur Beratergruppe.

Fragen wie diese können Bürgerinnen und Bürger in Friesland seit 2001 an ein Team von ehrenamtlichen Beraterinnen und Beratern richten. Sie geben fachkundig Auskunft, wie mit Hornissen, Wespen, Hummeln und anderen Hautflüglerarten umzugehen ist. Und sie übernehmen, wenn erforderlich, auch die Umsiedlung von Nestern.

Die Beratergruppe besteht aus Imkern ebenso wie aus weiteren Interessierten, die in Fortbildungen kostenfrei geschult werden. Der Landkreis Friesland sucht zur Unterstützung der Beratergruppe Hautflügler im Bereich Sande, Schortens und Wangerland Interessierte gesucht, die sich im Natur- und Artenschutz engagieren möchten.

Wespen und Hornissen sind für die Natur sehr nützlich, denn alle Staaten bildenden Hornissen- und Wespenarten erbeuten zahlreiche schädliche Insekten als Nahrung für ihre Jungtiere und übernehmen so die Funktion eines natürlichen Schädlingsbekämpfers. Auch bei der Bestäubung haben die Hautflügler einen Nutzen, denn jede Wespe, die wie Bienen den süßen Nektar von Blüten aufsaugt, trägt zu einer Bestäubung bei.

Wie gefährlich sind Hornissen? Noch immer hält sich der Aberglaube: Drei Stiche einer Hornisse töten einen Menschen, sieben ein Pferd. Zwar besitzen Hornissen, wie alle anderen Wespenarten auch, einen Giftstachel, der wird jedoch nur im äußersten Notfall zur Verteidigung eingesetzt. Hornissen verhalten sich sogar ruhiger und berechenbarer als etwa Honigbienen.

Denn: Wer Hornissen nicht stört und insbesondere Erschütterungen des Nests, ein längeres Verstellen der Flugbahn oder ein Berühren der Tiere vermeidet, wird auch nicht gestochen. Hornissenstiche sind zudem nicht gefährlicher als die Giftinjektionen von Wespen, Hummeln oder Bienen. Das Bienengift hat sogar eine um den Faktor 1,7 bis 15 höhere Wirksamkeit als das Gift der Hornisse.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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