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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Gekommen, um schnell wieder zu gehen

14.03.2013

Roffhausen Ihre Schule ist für die Kinder nur eine Durchgangsstation. Und das ist auch pädagogisch so gewollt, sagt die kommissarische Leiterin der Heinz-Neukäter-Schule in Roffhausen, Dr. Sandra Heidenreich: „Wenn es gut läuft und sie in Arbeitsverhalten und Motivation stabilisiert sind, sollen sie nach rund zwei Jahren gestärkt zurückkehren an ihre regulären Schulen.“

Die Sonderpädagogische Förderschule ist seit etwa 15 Jahren in der ehemaligen Kreisberufsschule beheimatet, 20 Lehrer plus vier Sozialpädagogen kümmern sich zurzeit in Roffhausen um 90 Kinder der Jahrgänge 1 bis 9 aus dem Schulbezirk des Landkreises Friesland. Es wird jahrgangsübergreifend unterrichtet, es gibt kleine Klassen und klare Regeln.

Unterrichtet und begleitet

Zudem stellt die Schule Unterrichtsstunden zur Verfügung, um weitere Schüler an vielen Schulen im Kreis Friesland vor Ort zu fördern, damit diese an ihren Schulen bleiben können. Ein weiterer Schwerpunkt neben der Stammschule in Roffhausen ist die Klinikschule am Reinhard-Nieter-Krankenhaus mit drei Kliniklehrkräften.

Was die Heinz-Neukäter-Schüler von Schülern anderer Schulformen unterscheidet, ist keineswegs der Intellekt, sondern ihr emotionaler und sozialer Förderbedarf. Es sind Kinder, die unruhiger und unstrukturierter sind, die nicht „so funktionieren“ wie andere Kinder und deshalb Schwierigkeiten haben, an ihren Regelschulen zurechtzukommen, dort vielleicht sogar ausgegrenzt werden. Als Schüler der Heinz-Neukäter-Schule werden sie so lange unterrichtet und begleitet, bis sie den Sprung (zurück) in ihre Regelschule schaffen.

Seit gut fünf Jahren engagiert sich auch ein Förderverein für die Arbeit und die Ziele der Heinz-Neukäter-Schule. „Wir wollen helfen, das Schulkonzept durch Elternhilfe ideell und finanziell mitzutragen“, sagt Jens Ohmstede vom Förderverein. So habe der Verein durch Spenden allerhand Spielmaterial für eine sinnvolle und aktive Beschäftigung in den Pausen anschaffen können und es wurden etliche Projekte, die das Schulleben bereichern, mitorganisiert und finanziert. Zudem diene der Förderverein als Plattform für Eltern, um sich kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen.

Zeitgemäßer Unterricht

Seit kurzem hat die Schule zudem zwölf neue Notebooks – die EWE stellte die Rechner als Spende zur Verfügung. „Mit den Computern wollen wir dazu beitragen, dass die Schüler mit moderner PC-Technik arbeiten und so einen zeitgemäßen Unterricht ermöglichen“, sagte Margaretha Rump von der EWE Vertrieb GmbH bei der Übergabe der Notebooks an Jens Ohmstede und Klassenlehrer Frank Norrenbrock. Die Rechner sollen als interaktives Lernmedium fächerübergreifend verwendet werden, so Norrenbrock. Die EWE versorgt Schulen der Region seit Jahren mit nicht mehr benötigter EDV-Technik.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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