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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Gemeinsamer Plan für gutes Essen

05.10.2016

Jever Trotz des Kindergarten-Neubaus an der Hammerschmidtstraße in Jever werden mittelfristig die Kindergarten- und Krippenplätze nicht ausreichen. Zu diesem Ergebnis kommt die Fachstelle Kinderbetreuung der Stadt Jever, die vor einem Jahr zur besseren Bedarfsplanung eingerichtet worden war. 331 Plätze für Kindergartenkinder gibt es aktuell in den jeverschen Kindergärten in kirchlicher und städtischer Trägerschaf. Mit Eröffnung des neuen Kindergartens werden es 342 Plätze sein – schon 2017 können laut Wolfgang Steinborn, Koordinator der Fachstelle von Seiten des Diakonischen Werks, nicht alle Kinder aufgenommen werden.

Fachstelle Kinderbetreuung

Aufgabe und Ziel der „Fachstelle Kinderbetreuung“ ist, ein überdurchschnittliches Kinderbetreuungsangebot vorzuhalten. Sie besteht aus Andree Heeren von der Stadtverwaltung, Anika Gräßner-Weber vom Sonnenkäferhaus und Wolfgang Steinborn vom Diakonischen Werk.

Unterstützt wird die Fachstelle vom „Arbeitskreis Kinderbetreuung“, den alle kirchlichen, städtischen und privaten Kindergartenleiterinnen Jevers bilden.

Bei den aktuell 115 Krippenplätzen zur Betreuung von Kleinkindern herrscht bereits Mangel: 16 Kinder stehen zurzeit auf der Warteliste, 2017/18 könnten es bis zu 35 Kinder sein.

Ein Grund ist laut Steinborn, dass die Bedarfsplanung noch von durchschnittlich 100 Geburten pro Jahr ausgeht – doch mittlerweile werden wieder deutlich mehr Kinder geboren. Auch die Zahl der Flüchtlingskinder spielt eine Rolle: Rund 7 Prozent der betreuten Kinder haben ausländischen Hintergrund. „Die Verständigung ist eine tägliche Herausforderung für die Erzieherinnen“, so Steinborn: Die gebärdenunterstützte Kommunikation, die in den evangelischen Kindergärten eingesetzt wird, zeige Erfolge. Auch die Mitarbeiterinnen der städtischen Kindergärten sollen in dieser Methode fortgebildet werden.

In den Kindergärten gibt es weiter Sanierungsbedarf: So fehlt im städtischen Kindergarten Moorwarfen ein ausreichender Mitarbeiterraum – das Landesjugendamt mahnt diesen Mangel seit Jahren an. „Erzieherinnen haben seit vielen Jahren neben der Kinderbetreuung auch weitreichende Dokumentationsaufgaben wahrzunehmen – und dazu brauchen sie ordentliche Arbeitsplätze“, erläuterte Steinborn.

Im Kindergarten Lindenallee müssten zudem Küche und Toiletten saniert werden. Die Fachstelle regt allerdings an, die Planungen bis zur Eröffnung des neuen Kindergartens zu schieben. Denn erst dann steht fest, wie viele Kinder dort in Zukunft betreut werden. Wie berichtet, geht ein Teil der Kinder von der Lindenallee in den neuen Kindergarten Hammerschmidt­straße.

Steinborn berichtete außerdem, dass alle jeverschen Kindergärten gemeinsam den Speiseplan der Mittagsverpflegung überarbeitet haben. Die Kindergärten werden von der „Oase“ bekocht. Nun gilt für alle ein einheitliches Verpflegungskonzept, das die Qualität sicherstellt.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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