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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Hier ist Energiesparen kinderleicht

22.11.2017

Grabstede Hier lohnt sich das Energiesparen gleich doppelt: Die Grundschulen Grabstede und Bockhorn, sowie der evangelische Kindergarten Bockhorn haben beim Projekt „Energiesparkids“ so fleißig Energie gespart, dass sie vom Regionalen Umweltzentrum in Schortens (RUZ) jetzt mit zusätzlichen Prämien bedacht wurden: 472 Euro bekommt die Grundschule Grabstede, 475 der Kindergarten in Bockhorn, und 303 Euro gehen an die Grundschule Bockhorn. Das Besondere: Die Grundschule Grabstede und der Kindergarten haben in ganz Friesland in ihren Kategorien die meisten Punkte geholt – und damit auch die größten Zusatzprämien.

Was haben die Grundschüler und Kindergartenkinder gemacht, um weniger Energie zu verbrauchen? Zum einen wurde ein bisschen investiert: Die Wasserhähne haben jetzt einen Durchflussbegrenzer, so dass weniger Wasser verbraucht wird. Bewegungsmelder und LED-Lampen sorgen dafür, dass weniger Strom verbraucht wird. Im Kindergarten wurden außerdem Steckdosenleisten mit Kippschaltern oder Zeitschaltuhren angeschafft und die Mülltrennung immer wieder thematisiert. Dazu kommen noch zahlreiche Projekte und Aktionen, die den Kindern den Schutz der Umwelt näher bringen sollten.

Nicht zu vergessen sind in der Grundschule auch die „Energie-Sheriffs“. Sie werden vom RUZ ausgebildet und haben die Aufgabe, darauf zu achten, dass die Energiesparmaßnahmen auch eingehalten werden – und das nicht nur in der Schule und im Kindergarten. „Die Kinder erziehen auch immer ihre Eltern zu Hause“, sagt Gabriele Harbers, Leiterin des evangelischen Kindergartens in Bockhorn. Das zeige auch, dass das Gelernte bei den Kindern sofort in Fleisch und Blut übergehe.

Die Grundschule Grabstede kann sich überdies noch über eine weitere Auszeichnung freuen. Die Grundschule darf sich jetzt ganz offiziell „Umweltschule in Europa“ nennen, ein großes Banner am Eingang macht das allen Besuchern der Schule deutlich. „Wir haben uns in den vergangenen zwei Jahren den Schwerpunkt Wasser und Müll gesetzt und damit gearbeitet“, erklärt Ann Döbler, Leiterin der Grundschule. Dass es mit der Auszeichnung geklappt habe, sei eine „tolle Wertschätzung für die Arbeit der Kollegen und Schüler.“

Energie sparen kann kinderleicht sein und ist mit einigen einfachen Handgriffen getan. Wir präsentieren fünf einfache Tipps:

Müll richtig entsorgen

Papier gehört in die Papiertonne, Kunststoff in den gelben Sack und Metall auf den Wertstoffhof. Wer noch Platz im eigenen Garten hat, der kann sich für seinen Biomüll auch noch einen eigenen Komposthaufen anlegen. Damit spart man zwar kein Geld, tut der Umwelt aber etwas Gutes und Hobbygärtner können sich über beste Erde vom Kompost freuen.

Regelmäßig gut durchlüften

Mit richtigem Lüften kann man bei den Heizkosten ordentlich sparen. Statt die Fenster den ganzen Tag auf Kipp zu haben, ist es deutlich effizienter, sie einfach alle zwei bis drei Stunden komplett auf zu machen. Ein paar Minuten können schon reichen, um die gesamte verbrauchte Luft im Raum durch frische Luft von draußen zu ersetzen.

Wasserkocher statt Herd nutzen

Egal, ob man Tee oder Nudeln kochen will – wer das Wasser im Wasserkocher und nicht auf dem Herd erhitzt, spart eine ganze Menge Strom. Denn der Wasserkocher ist nicht nur schneller, sondern braucht auch weniger Strom. Außerdem: Zu jedem Topf gehört ein Deckel. Liegt der auf dem Topf, lässt sich der Inhalt schneller und mit weniger Energie erhitzen.

Ausschalten statt Standby-Modus

Macht man den Fernseher per Fernbedienung aus, ist er nicht wirklich aus, sondern nur im Standby-Modus – und verbraucht immer noch Strom, obwohl er nicht benutzt wird. Steckdosenleisten mit Kippschalter sind die einfachste Lösung. Braucht man ein Gerät nicht mehr, einfach den Kippschalter drücken. Dann ist „Aus“ auch wirklich „Aus“.

Waschmaschine und Spülmaschine gut füllen

Wahrscheinlich haben die meisten eher zu viel Wäsche als zu wenig, um eine Waschmaschine komplett zu füllen. Aber: Wer die Maschine immer gut füllt, spart Strom und Wasser. Das Gleiche gilt auch für die Spülmaschine in der Küche. Die Geräte haben außerdem oft Sparprogramme, die vollkommen ausreichend sein können.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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