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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Kita Heidmühle macht besonders gute Arbeit

07.12.2019

Heidmühle Der ev. Kindergarten Heidmühle ist bereits ein halbes Jahrhundert alt. Das soll am Sonntag, 8. Dezember, ab 10 Uhr in der St. Stephanus-Kirche mit einem Familiengottesdienst gefeiert werden.

Entwickelt hat sich der Kindergarten aus einer „Bastelstube“ – heute ist er eine zertifizierte Einrichtung, in der die Kinder individuell gefördert werden, unterstreicht Kita-Leiterin Angela Andersen. Die Qualität dieser Arbeit wurde gerade bestätigt: Zum zweiten Mal erhielt das Kindergarten-Team Qualitäts-Siegel: Das „Qualitätssiegel für Kindergärten der evangelisch-lutherischen Kirche Oldenburg“ und das der „Bundesvereinigung evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder – Beta“.

Schon beim ersten Zertifizierungsprozess vor fünf Jahren war die Kita Heidmühle Vorreiter in Friesland. „Mit der erneuten Zertifizierung sind wir bisher die einzigen im Landkreis. Darauf sind wir sehr stolz“, sagt Andersen. Und auch jetzt sei die Auszeichnung kein Grund stehenzubleiben, denn sie gilt nur für fünf Jahre, dann ist erneut nachzuweisen, dass das Konzept kontinuierlich weiterentwickelt wurde.

Das Gütesiegel bedeutet für das gesamte Team viel Arbeit. Das aber lohne sich immer, so Andersen, denn die Aufarbeitung des Kindergartenalltags ermögliche eine Reflexion der eigenen Arbeit. Für die Zertifizierung wird unter anderem geprüft, ob die Lebensumstände der Eltern und relevante Themen in Wissenschaft und Gesellschaft aufgegriffen werden.

Im Bericht zur erneuten Zertifizierung wird betont, dass alle Kinder in ihrer Entwicklung gestärkt und fachkundig begleitet werden. Als besonderen Pluspunkt für die Kita Heidmühle wird außerdem vermerkt, dass es eine sehr intensive Elternarbeit gibt. Das Team ist besonders stolz auf die erneute Zertifizierung, weil im Alltag viele Herausforderungen zu bestehen sind, die unter anderem im „Brennpunkt“ Heidmühle begründet sind.

So gibt es etliche Kinder mit Migrationshintergrund, die die Flucht aufarbeiten müssen, Familien, die wegen häufiger Umzüge wenig Sozialkontakt haben, und solche, die wenig Geld haben. Umso wichtiger ist den Kita-Erzieherinnen in Heidmühle ein Anliegen, die Kinder bis zur Grundschule bestmöglich zu fördern. „In der Praxis geht es immer um alltagstaugliche Lösungen, die den Kindern eine ansprechende Lernumgebung bietet“, so Andersen.

Für die Zukunft wünscht sich die Kita-Leiterin, dass beim Bau von neuen Kindergärten darauf geachtet wird, dass die Räume größer, aber die Gruppen kleiner werden.

Wie berichtet, steht die Kita an der Weichselstraße wegen eines großen Sanierungsaufwandes vor einem Ortswechsel: Am Standort der Grundschule Jungfernbusch soll 2020/21 ein Kita-Neubau entstehen, der dann in Trägerschaft der ev. Kirche geführt werden soll.

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