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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Energie: Herbstlaub wird Brennstoff

02.10.2014

Schortens Jedes Jahr stellen sich Gartenbesitzer die Frage, wo sie das Herbstlaub lassen sollen. „Der Garten benötigt das Laub, um die Nährstoffe, die im Lauf des Jahres aufgebraucht wurden, zurückzugewinnen“, sagt Hans-Peter Thiemann vom Fachbereich Umwelt der Stadt Schortens. Er rät, das Laub überall wo es möglich ist, unter Sträucher, Hecken oder Bäume zu kehren – besonders der Rhododendron freue sich darüber. Auch ganze Flächen können mit Laub bedeckt werden, das dann zu Kompost verrottet. Ebenso positiv ist ein Laub- und Reisighaufen im Garten für Igel, Spitzmäuse und Gartenschläfer, um zu überwintern. Nicht verwendbares Laub kann auch über die braune Tonne entsorgt werden.

Nur Straßenlaub

Ausschließlich diejenigen Mitbürger, die das Laub von Straßenbäumen und Bäumen an öffentlichen Grünanlagen zusammenkehren, können wieder Laubsäcke erhalten. Wegen der oft nassen Witterungsverhältnisse im Herbst und des hohen Gewichts der Säcke werden in diesem Jahr kleinere 120-Liter-Säcke ausgegeben. Die Säcke können ab 14. Oktober nur dienstags von 7 bis 15.45 Uhr beim Baubetriebshof am Alten Brauerweg 5 abgeholt werden. Die Laubsäcke werden erstmalig am 20. Oktober und dann jeweils am Montag abgefahren. Die Säcke sollten nur mit Laub befüllt werden, das weiterverwendet wird. Säcke mit Gartenabfällen werden kostenpflichtig entsorgt. Letzter Abholtermin ist am 1. Dezember.

Briketts aus Blättern

Voraussichtlich ab kommendem Jahr wird das Straßenlaub wichtiger Energielieferant in Schortens. Wie berichtet, hat die Stadt im Zuge von Umbau und Sanierung des Schwimmbades Aqua Toll ein Nahwärmekonzept beschlossen, das auch die benachbarte Grundschule samt Turnhalle einbezieht. Geplant ist, das Straßenlaub zu Laubbriketts zu verarbeiten (die NWZ  berichtete). Dazu muss es getrocknet und verpresst werden, bevor es im Biomassekessel als Brennstoff verheizt werden kann.

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Für die aktuelle Herbstlaub-Sammlung ist das aber noch kein Thema, sagt Petra Kowarsch vom Fachbereich Bauen und Umwelt. Die Stadt müsse erst die technischen Anlagen anschaffen. Neben Biomassekessel auch den Schubwendetrockner und eine Brikettiermaschine und Lagerstätte. Das wird voraussichtlich 2015 passieren.

Kowarsch zufolge könnte das Schortenser Straßenlaub gut 30 Prozent der Wärmeenergie für Schwimmbad und Schule liefern, den anderen Teil übernimmt ein kleines Blockheizkraftwerk. Das Nahwärmekonzept hat Investitionskosten von rund 750 000 Euro. Allerdings würde ein erheblicher Teil an Fördergeldern fließen.

Oliver Braun Redakteur / Redaktion Jever
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