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NWZonline.de Region Friesland Bildung

KLASSENTREFFEN: „Hinter dem Ofen in der Ecke stehen“

24.04.2007

DYKHAUSEN Die Organisatoren haben 70 Mitschüler der Abschlussjahrgänge 1950 bis 1955 angeschrieben. Gut die Hälfte kam zum Wiedersehen.

Von Annette Kellin DYKHAUSEN - „Erinnert ihr euch noch, wie Meester Beenken mal der Stock zersplittert ist?“, fragt Heinz Lange die Gruppe älterer Herren, die sich gerade zum Klönen zusammengefunden hatte. Oh ja, daran erinnern sich noch viele, denn solch ein Missgeschick war dem Lehrer nur einmal passiert. Überhaupt gab es viel zu erzählen beim Klassentreffen der Schüler, die zwischen 1950 und 1955 aus der Volksschule Dykhausen entlassen worden waren.

Dieter Focken erinnerte sich noch genau an den Tag nach der Kapitulation. „Wir kannten nur den Hitlergruß und wussten gar nicht, wie wir nun Meester Beenken begrüßen sollten“, berichtet er. Gemeinsam mit Berthold Mehl entschloss er sich zu einem schlichten und freundlichen „Moin“. „Doch das war natürlich völlig falsch, wir mussten sofort wieder nach draußen“, erzählte er. Es habe einige Zeit gedauert, bis die Jungs gelernt hätten, dass man nun artig die Mütze zu ziehen habe und so dem Lehrer Respekt zu erweisen habe.

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Überhaupt, so die Erinnerung der früheren Schüler, habe man dem Lehrer, dem Pastor und dem Polizisten gegenüber sehr viel Respekt gehabt, auch wenn man hier und da mal „dummes Zeug“ gemacht habe. In der Schule rächte sich das „dumme Zeug“ schnell, denn dann wurde der Lehrer durchaus auch handgreiflich. Den Mädchen gegenüber war er etwas milder, die mussten nur „hinter dem großen Ofen in der Ecke stehen“. Einmal sei einem Mädchen dabei schlecht geworden, sie sei ohnmächtig geworden – „da war es dann eine ganze Zeit lang vorbei mit diesen Strafen“, erzählten die früheren Schüler. Die Schulzeit empfand der eine oder andere als ziemlich hart, doch beim Klassentreffen wichen diese Gedanken schnell und man erinnerte sich vor allem an „die gute alte Zeit“.

Von den 70 Angeschriebenen kamen 32 zu dem mittlerweile sechsten Treffen nach Dykhausen. Die weiteste Anreise hatte Siegfried Eichler aus Stuttgart. Frühere Klassenkameraden, die heute in Basel und in Frankreich lebten, seien diesmal nicht dabei, sagten Annegret Heeren, geb. Focken, Waltraud Brandt, geb. Marschall und Heinz Lange, die das Treffen organisiert hatten.

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