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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Im Sommer kommt das neue Dach

13.05.2016

Varel Die Sanierung und der Umbau des Lothar-Meyer-Gymnasiums in Varel rückt näher. Einstimmig hat am Mittwoch Frieslands Kreistag dem Konzept zugestimmt. Wie berichtet, wird der Landkreis Friesland bis 2019 das Lothar-Meyer-Gymnasium für rund zehn Millionen Euro sanieren und modernisieren. Landrat Sven Ambrosy bezifferte die Baukosten auf acht Millionen Euro, zwei Millionen werden für die Einrichtung ausgegeben.

„Ich freu mich, dass es nun losgehen kann. Wir fangen in den Sommerferien an“, sagte am Donnerstag Schulleiterin Astrid Geisler im Gespräch mit der NWZ . Als erstes stehe die Sanierung des Daches für 4,5 Millionen Euro am Hauptgebäude an, sagte Astrid Geisler. Wie berichtet, ist das Dach undicht.

Im kommenden Jahr solle der Umbau im A-Trakt/Altbau erfolgen, kündigte Astrid Geisler an. Dort befinden sich viele Klassenräume, die umgestaltet werden. „Das ist ein großes Projekt“, sagte sie. Während des Umbaus müssten wahrscheinlich die dort untergebrachten Schüler vorübergehend ausgelagert werden. Gemeinsam mit dem Landkreis werde die Schule eine entsprechende Lösung erarbeiten, meinte die Schulleiterin. Es werde jedoch auch viel in den Ferien gebaut, um den Schulalltag möglichst wenig zu behindern.

„In diesem Sommer haben wir auch wieder hohe Anmeldezahlen für die fünften Klassen“, sagte die Schulleiterin. Vor diesem Hintergrund stehe das Lothar-Meyer-Gymnasium während des Umbaus vor organisatorischen Herausforderungen.

Die gesamte Ausstattung soll verbessert werden. Alle vier Gebäude werden umgebaut und mit neuen Möbeln und neuer Technik ausgestattet. In den verschiedenen Trakten werden die Fenster ausgetauscht, die Fassaden überarbeitet sowie der Schall- und Sonnenschutz verbessert.

Auch die Trinkwasserleitungen werden erneuert, die Heizungsleitungen und Lüftungsanlage saniert, ebenso die Elektro- und Telefonanlage sowie die Beleuchtung. Die Cafeteria erhält eine neue Lüftungsanlage, in der Sporthalle werden die Umkleideräume renoviert.

Die Alternative für die mehrjährige Sanierung wäre ein kompletter Neubau gewesen. Nach Angaben des Landkreises würde dieser insgesamt 42 Millionen Euro kosten.