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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Austausch zwischen Flachland und Bergregion

26.04.2018

Jever Die Berufsbildenden Schulen Jever erweitern ihren internationalen Austausch: Am Mittwoch haben Schulleiter Jan Zimmermann und Boris Seiler vom Bildungszentrum IDM Thun aus der Schweiz die Kooperationsvereinbarung in Jever unterzeichnet.

Ziel ist ein gegenseitiger Austausch der Logistikschüler. Dabei geht es nicht nur um fachliche Inhalte oder das Kennenlernen der unterschiedlichen Schulsysteme, sondern auch um einen tieferen Einblick in Leben und Kultur des jeweiligen Landes.

Zwei Jahre intensive Zusammenarbeit und Vorbereitung liegen hinter den Kooperationspartnern. „Wir sind uns über die große Distanz sehr nahe gekommen und haben schnell festgestellt, dass wir ähnlich ticken“, sagt Boris Seiler. Er war damals durch einen Vortrag auf Deutschland als Bildungsland aufmerksam geworden.

Dort hörte er, dass Deutschland seit der Wiedervereinigung „extrem Gas gibt“ in der Bildung. „Deswegen wollte ich mir unbedingt ansehen, wie es die Deutschen machen.“

Über das Studienseminar in Oldenburg wurden ihm die Berufsbildenden Schulen in Jever mit Schwerpunkt „Lagerlogistik und Dienstleistung“ empfohlen. Beide Schulen in Jever und Thun eint der ländliche Raum. Während Jever allerdings umgeben ist von flachem Land und die See im Rücken hat, liegt Thun mitten in den Bergen – der höchste Punkt liegt auf 1172 Metern.

Nach Kontakt über E-Mail und das Telefon besuchte Seiler unverbindlich die BBS Jever. Dann fuhr eine Lehrer-Delegation der BBS im Herbst 2016 nach Thun. Anfang 2017 erfolgte ein erneutes Treffen in Minden – die Kooperation nahm immer konkretere Züge an. „Die BBS Jever ist der ideale Partner“, sagt Boris Seiler.

Auch der erste Termin für den ersten Schüleraustausch steht fest: Ab dem 22. Oktober werden sechs Schweizer in Jever zu Gast sein. An drei Tagen in der Woche werden sie in einem Logistikunternehmen ein Praktikum machen, an zwei Tagen werden sie Berufsschule besuchen. „Es geht uns aber vor allem auch um den kulturellen Austausch, wer sich kennt und schätzt, der kämpft nicht gegeneinander“, betont BBS-Schulleiter Jan Zimmermann.

Für Frühjahr 2019 ist dann der Gegenbesuch in Thun geplant. Zwei Besonderheiten gibt es bei der neuen Kooperation: Es gibt keine Sprachbarriere, denn in beiden Ländern wird Deutsch gesprochen; und die Schweizer kennen ebenfalls ein duales Schulsystem bei der Berufsausbildung.

Finanziert wird der Austausch über „movetia“ – das schweizerische Austauschprogramm: Denn die Schweiz ist kein EU-Land.

Inzwischen pflegt die BBS Jever, neben der Schweiz, internationale Kooperationen mit Finnland, Lettland, den Niederlanden, England, Polen und Litauen.

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