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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Gleich zu Anfang „Moin“ gelernt

08.11.2018

Jever Etwas überrascht war Sascha Fuhrer schon: gleich in den ersten Tagen wurde er richtig einbezogen, durfte im Betrieb selbstständig arbeiten – und damit hatte er gar nicht gerechnet. Doch offenbar hat er das alles gut gemeistert: „Fast hätten wir einen Arbeitsvertrag bekommen“, scherzt er und zieht dabei seine Wollmütze mit der Aufschrift „Nordfrost“ zurecht.

Und ehrlich gesagt: mal eine längere Zeit hier in Deutschland zu arbeiten, das kann sich der Schweizer nach diesen Erfahrungen schon sehr gut vorstellen.

Der Austausch

Zum ersten Mal findet der Austausch der Auszubildenden aus Jever und der Schweiz statt. Beteiligt sind die Berufsbildenden Schulen (BBS) Jever und die IDM Thun (Industrie, Dienstleistung, Modegestaltung).

Im Jeverland haben folgende Schweizer gearbeitet:
 Lars Baumgartner (19 Jahre, Logistiker Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ), Betrieb in Deutschland: Nordfrost Schortens)
 Sascha Fuhrer (32 Jahre, Logistiker EFZ, Betrieb in Deutschland: Nordfrost Schortens)
 Mischa Salzmann (22 Jahre, Logistiker Verkehr, Betrieb: Deharde Varel)
 Carole Tschanz (17 Jahre, Logistikerin Distribution EFZ, Betrieb in Deutschland: Verpackungen Ulrich Jever)
 Sabrina Kramer (17 Jahre, Logistikerin Distribution EFZ, Betrieb in Deutschland: Angiokard Medizintechnik Friedeburg).

So lautet das Fazit des 32-Jährigen, der gemeinsam mit Mischa Salzmann, Carole Tschanz, Lars Baumgartner und Sabrina Kramer am ersten Austauschprogramm für Ausbildende des IDM Thun (Schweiz) mit den Berufsbildenden Schulen (BBS) Jever teilgenommen hat.

Gut drei Wochen waren die Schweizer in der Region, haben am Unterricht in der Berufsschule teilgenommen, in Betrieben gearbeitet – und natürlich auch ein bisschen die Gegend erkundet.

Auch Carole Tschanz, die bei Verpackungen Ullrich in Jever gearbeitet hat, hat der Besuch sehr gut gefallen. „Wir wurden gleich einbezogen und so nett aufgenommen – das hat viel Spaß gemacht“, sagt sie. Dass sie überhaupt an dem Austauschprogramm teilnimmt, war eine spontane Idee. „Ich wollte gern sehen, wie im Ausland gearbeitet wird.“

Dass das überhaupt möglich ist, ist unter anderem der Finanzierung durch das Schweizer Austauschprogramms „movetia“ zu verdanken: die Schweiz ist kein EU-Mitglied und somit auch kein Partner des EU-Erasmus-Programms. In Jever hat sich allen voran Wiebke Schröder um das Programm gekümmert – dafür hat sich Schulleiter Jan Zimmermann bei ihr bedankt.

Für Februar ist schon ein Gegenbesuch mit sechs Schülern der BBS Jever in der Schweiz geplant. Auch dort stehen Betriebspraktika an. Und eines steht ebenfalls schon jetzt fest: die Jeveraner werden dann sicher „echt friesisch“ begrüßt.

Denn das „Moin“ – das haben die Schweizer Austauschschüler während ihres Aufenthalts im Jeverland gleich als erstes gelernt.

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Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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